Familienzentrum in Lichtenberg

Datum: 19.06.2006, 17:10 Uhr  |  Alle: Anträge | Termine | Pressemitteilungen

Antrag vom 19.06.2006

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

wir bitten Sie, den nachfolgenden Antrag dem zuständigen Ausschuss zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen:

Das zuständige Amt wird federführend beauftragt, für das städtische Kindergartengebäude an der Lichtenbergstraße, zusammen mit der Kindertageseinrichtung Lichtenberg, ein Konzept für ein Familienzentrum mit integriertem Stadtteilbüro zu entwickeln und zeitnah umzusetzen. Dazu sind entsprechende Gespräche mit dem Landesjugendamt zu führen.

Begründung:

Die Landesregierung NRW hat im Jahre 2006 mit der Förderung des Aufbaus von Familienzentren ein zukunftsweisendes Projekt aufgelegt, das inzwischen auf eine breite Akzeptanz stößt. Dies belegt u.a. die hohe Anzahl der landesweit über 1.000 Förderanträge für Familienzentren. Für Hennef wurde bislang nur ein Antrag gestellt (im Zentralort im Mutter-Kind-Haus e.V.) und auch von dem zuständigen Ministerium als förderungswürdig anerkannt. In Anbetracht der Flächengröße unserer Stadt und auch des hohen Anteils an jungen Familien, ist unseres Erachtens auch in der jetzigen Phase ein weiteres Familienzentrum im Bereich Uckerath angebracht.

Dies könnte in dem städtischen Gebäude der Kindertageseinrichtung Lichtenberg, Lichtenbergstraße, kostenneutral umgesetzt werden. Im Rahmen der Erweiterung der Kindertagesstätte auf drei Gruppen wurden bereits vor ca. zwei Jahren beide ehemaligen Wohnungen im I. Obergeschoss um- und ausgebaut. Die seinerzeit zusätzlich ausgebaute zweite Wohnung könnte multifunktional für Zwecke des Amtes für Kinder, Jugend und Familie für die Kinder- und Jugendarbeit, für Beratungsangebote des Allgemeinen Sozialen Dienstes und für die Erziehungsberatungsstelle genutzt werden.

Neben den für die Familienzentren „traditionellen“ sozialpädagogischen Angeboten können hier dann auch Stadtteilsprechstunden, Angebote der Ordnungsverwaltung (wie z.B. Antragsannahme, Beratung etc. in Ordnungsangelegenheiten), Genehmigungsverfahren, aber auch Hilfevermittlung stattfinden. Wir verweisen in dem Zusammenhang auf unseren Antrag vom 11. Januar 2005 zur Einrichtung von Verwaltungssprechtagen in Uckerath.

Eine solche Kombination aus Familienzentrum und Stadtteilbüro hätte Modellcharakter für die Region, wenn nicht sogar für ganz NRW.

Neben der Förderung durch das Landesjugendamt könnte möglicherweise auch eine Förderung durch einen Regionalförderfonds in Frage kommen.

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen

Bernhard Schmitz
Stellv. Fraktionsvorsitzender

Claudia Berger
Ratsmitglied

Hans-Peter Höhner
Ratsmitglied

Elisabeth Keuenhof
Ratsmitglied

Thomas Wallau
Ratsmitglied


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