CDU unterstützt Einigung zum Horstmannsteg

Datum: 13.03.2018  |  Alle Einträge zum Thema

Horstmannsteg

Einsatz der Allnerer CDUler für „ihre Brücke“ zahlt sich aus

Der Neubau des Horstmannstegs zwischen dem Hennfer Zentrum und Allner ist nach der Einigung zwischen der Stadt Hennef und dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) ein Stück näher gerückt. Nach langer Unsicherheit, ob eine neu zu bauende Brücke den Horstmannsteg ersetzen wird, konnten sich Naturschützer und Stadtverwaltung auf eine Lösung verständigen.

Einen großen Einsatz auf dem Weg zum Erhalt der Verbindung nach Hennef, haben Peter Martius CDU-Ratsmitglied für Allner, sowie sein Stellvertreter Reinhard Lindner geleistet. Beide arbeiteten im Hintergrund an der Einigung mit und halfen im Vorfeld den Unmut der Bürger auf die Straße zu tragen, nach dem der BUND gegen die von dem Planungsausschuss favorisierte Lösung vor dem Verwaltungsgericht Köln geklagt hatte. Reinhard Lindner organisierte als Vorsitzender des Heimat- und Verschönerungsvereins Allner (HVV) mit seinem Stellvertreter Peter Martius und vielen engagierten Bürgern eine Demonstration für den Neubau des Horstmannstegs. Der große Unmut der Bürger in Allner führte dazu, dass sich viele bei Ankündigung des Wahlkampfauftritts der damaligen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft auf dem Marktplatz in Hennef zusammenschlossen, Spruchbänder vorbereiteten und mit den Kindern ein bekanntes Lied textlich auf den Horstmannsteg abwandelten. Auf dem Marktplatz übergab Reinhard Lindner der Ministerpräsidentin eine Fotocollage, die die Problematik aufzeigte, wenn die Bürger alternativ zum Horstmannsteg nur noch über die Allner Brücke auf die jeweils andere Seite der Stadt gelangen.  

Die dadurch geschaffene Öffentlichkeit in den Medien brachte die beiden Verhandlungspartner BUND und Stadt wieder an den Verhandlungstisch. „Wir sind glücklich, dass das zähe Ringen um eine hochwassersichere Verbindung von Allner nach Hennef nun zu einem guten Abschluss gekommen ist und bedanken uns vor allem bei den Bürgern aus Allner für ihre Kreativität und Zähigkeit im Ringen um ihre Brücke!“, so Martius und Lindner.

Die nun gefundene einvernehmliche Lösung eines Neubaus an derselben Stelle, aber mit anderen baulichen Maßnahmen, ist auch ein Verdienst des ersten Bürgers der Stadt. Der Allnerer Klaus Pipke kennt aus eigener Erfahrung die Wichtigkeit der Verbindung über die Brücke in den Zentralort, für die Allnerer Schulkinder, zum Einkaufen, genauso wie für die Hennefer aus der Innenstadt zur Naherholung in die Siegauen und am Allner See. „Die Zukunft des Horstmannstegs ist gesichert,“ freute er sich dann auch nach harten, aber fairen Verhandlungen.

Bevor der Neubau tatsächlich begonnen werden kann, müssen der Planungsausschuss und der Stadtrat ihre Zustimmung zu der gefundenen Lösung erteilen, die dann noch von der Bezirksregierung abgesegnet werden muss.

Von: Christoph Laudan
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