Junge Union lädt Bürgermeister zum Gespräch

Datum: 16.10.2018  |  Alle Einträge zum Thema

JU im Gespräch mit dem Bürgermeister

Aktuelle Herausforderungen für Hennef wurden intensiv diskutiert

Um Jugendlichen die Möglichkeit zu geben Bürgermeister Klaus Pipke einmal persönlich zu treffen und direkt Fragen stellen zu können, lud die Junge Union Hennef (JU) in das Historische Rathaus ein. Im Alten Ratssaal gab der Bürgermeister zunächst einen Überblick über die aktuellen Herausforderungen für Hennef.

Nach dem Brand in der Sporthalle des Berufskollegs wird ein Neubau eineinhalb Jahre dauern und 3,5 Mio Euro kosten, welche von der Versicherung übernommen werden. Für den Neubau wird über die Erweiterung um eine Kletterwand nachgedacht. An der Meiersheide wird ein neuer Kindergarten gebaut und 2019 erfolgt auch der Ausbau des Autobahnendes, der für die Erschließung des Gewerbegebietes Kleinfeldchen notwendig ist.

Auch die schleppende Durchführung der Ortsumgehung Uckerath, die Renovierung der Allner Brücke, der Neubau des Horstmannstegs und der verschobene Bau der Warther Unterführung waren Thema. Für die Landesregierung hat derzeit der Sanierungsstau auf den Autobahnen Priorität, sodass, obwohl 50 neue Ingenieure eingestellt wurden, die Planung zur Ortsumgehung erst einmal verschoben wurde. Immerhin steht inzwischen die Trasse fest, die von Käsberg aus nördlich an Uckerath vorbeiführen und nach dem Fußballplatz am Ortsausgang Uckerath wieder auf die bisherige B8 geführt werden soll. Die Renovierung der Allner Brücke verzögert sich, nach dem der BUND sich im Landschaftsbeirat zunächst bei der Abstimmung enthalten hatte und nun aber gegen die erteilte Genehmigung klagt. Für den Horstmannsteg liegt inzwischen die wasserrechtliche Genehmigung vor, sodass im November mit der Rodung der Bäume begonnen werden kann. Die Deutsche Bahn wiederum saniert gerade die überregional bedeutsame Strecke Amsterdam – Genua auf Höhe Nordrhein-Westfalens, sodass das Siegtal als Umgehung genutzt werden muss. Laut Ankündigung der Bahn ist nunmehr frühestens 2026 mit dem Bau der Warther Unterführung zu rechnen, für den von städtischer Seite bereits seit Jahren alle Hindernisse beseitigt sind.

Ein Thema das für Hennefs touristische Entwicklung in Zukunft wichtig wird, ist die Regionale 2025 und die Weiterentwicklung der historischen Stadt Blankenberg. Hier sind viele Projekte geplant, sollte die Stadt die Förderzusage vom Land NRW erhalten. So soll die denkmalgeschützte Stadtmauer saniert werden, ein Rundweg, sowie ein neuer Parkplatz angelegt, die Verkehrsführung verbessert und bei allem die Einwohner mit einbezogen werden. Ein durch die Stadt betriebenes Gästehaus soll gerade Wanderern und Radtouristen eine preisgünstige Übernachtungsmöglichkeit bieten, die es in der Form ansonsten an der Sieg erst wieder in Windeck gibt. In einem Heimatmuseum soll die Burggeschichte zeitgemäß dargestellt und außerdem digitalisiert werden.

„Das Gespräch war sehr interessant und so manche Hintergrundinformation, die sonst in der öffentlichen Debatte untergeht, konnten wir im persönlichen Gespräch stärker beleuchten. Gerade bei den vielen Verkehrsprojekten, die Hennef so dringend benötigt, zeigt sich wie wir von äußeren Akteuren abhängen, die Hennefs Geschicke teilweise auf Jahrzehnte negativ beeinflussen. Hier sollte auch die Landesregierung tätig werden und Umweltverbänden ihr Klagerecht entziehen, wenn sie sich zuvor als Akteure im Genehmigungsprozess bei Abstimmungen enthalten haben. Taktische Spielchen der Verbände um ihre eigenen Ziele zu erreichen, sollten nicht von Steuergeld unterstützt auf dem Rücken der Bürger ausgeführt werden!“, so Christoph Laudan, Vorsitzender der JU nach dem Gespräch.


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