Auf ein Wort für Sie vor Ort

Datum: 13.04.2019  |  Alle Einträge zum Thema

Thomas Wallau

Traditioneller Bürgerbrief von Thomas Wallau erschienen

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, 

auch in 2019 erhalten Sie, wie gewohnt seit nunmehr 25 Jahren Tätigkeit im Stadtrat, meinen traditionellen Bürgerbrief "Auf ein Wort", um Sie darüber auf dem Laufenden zu halten, was bei uns vor Ort in Bierth/Lichtenberg und Umgebung alles los ist. Alle Neubürgerinnen und Neubürger darf ich bei der Gelegenheit ganz herzlich begrüßen.

 

Familienzentrum Waldwichtel

Wie immer, steht das Familienzentrum an erster Stelle. Im vergangenen Jahr habe ich, gemeinsam mit den Damen der CDU-Kleiderstube, zwei Schecks über insgesamt 400 € an den Förderverein der Waldwichtel übergeben. Von diesem Geld konnte eine lang ersehnte Bewegungsmatte für die Einrichtung angeschafft werden. Auch von der Hennef-Stiftung der Kreissparkasse Köln gab es Geld für das Familienzentrum, womit das Projekt "Gesunde Ernährung" unterstützt wird. 

Ich freue mich auch, dass jetzt "Tempo 30" am Familienzentrum gilt. Dieser Antrag wurde bereits vor längerem von mir, in Abstimmung mit der damaligen Leiterin, gestellt. 

Im Laufe des Jahres 2019 sind diverse bauliche Maßnahmen geplant, wie z.B. ein Wärmedämmverbundsystem am Altbau sowie ein Innenanstrich. Insgesamt wird die Stadt ca. 60.000 € an Unterhaltungsmaßnahmen in die Waldwichtel investieren. 

Eine neue Leiterin arbeitet auch seit vergangenem Jahr in dieser tollen Einrichtung. Wir wünschen Frau Monika Jakuszeit alles Gute. 

 

Verkehrsmaßnahmen

ZurOrtsumgehung Uckerathgibt es keine positiven Neuigkeiten. Wir bleiben an dem Thema dran, allen voran unser Bürgermeister, Klaus Pipke, und unseren beiden überörtlichen Abgeordneten, Elisabeth Winkelmeier-Becker MdB und Björn Franken MdL. Alle drei setzen sich mit ganzer Kraft für die Ortsumgehung ein. 

Für die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Unterbierth und Lescheidhabe ich letztes Jahr einen Antrag gestellt, dass die Oberfläche erneuert wird.

Für den Bereich "Buchholzer Str." (Siedlung Buchholz) habe ich einen Antrag gestellt, dass dort die "Tempo 70-Zone" und die "Überholverbotszone" verlängert wird, damit auch der Bereich der Siedlung mit berücksichtigt werden kann. 

Lampe defekt? Melden Sie den Schaden bitte bei unserem Bauhof 02242/888 846.

 

Friedhöfe

Mit der Situation auf unseren Friedhöfen beschäftige ich mich seit langem, weil es mir wichtig ist, dass diese in einem ehrwürdigen Zustand dauerhaft erhalten bleiben sollen. Ich hatte bereits in den vorangegangen Briefen auf den Prozess hingewiesen, den wir angestoßen haben, um dies auch für die nächsten Jahre und Jahrzehnte zu gewährleisten. 

Für den Friedhof in Uckerath ist seit April 2018 auch ein Feld für Beisetzungen von Urnen an Bäumen vorhanden. Das ist eine Alternative zu den Begräbnis-/Ruhewäldern. 

 

Investitionen im Bereich der GGS Am Steimel

Mit dem Ende 2018 von Bürgermeister Klaus Pipke eingebrachten und von der CDU-Mehrheit beschlossenen Haushalt, wurde auch der Investitionsplan für die nächsten Jahre bestätigt. Für die Grundschule „Am Steimel“ ist die Sanierung der Außenfassaden der Turnhalle, des Schwimmbads und der Schule in 2020 geplant. Dafür ist ein Betrag von 960.000 € eingeplant. 

 

Stadtordnungsdienst (StOD) - erfolgreich und vorbildlich in ganz Hennef vor Ort

Seit dem 1. November 2017 sorgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des StOD in Hennef für noch mehr Sicherheit und Ordnung, helfen bei Ruhestörungen oder sichern Schulwege. Als Präsenzstreife unterwegs sind sie für Bürgerinnen und Bürger erste Ansprechpartner bei Problemen vor Ort. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des StOD arbeiten eng mit der Polizei zusammen, übernehmen aber keine polizeilichen Aufgaben, wie zum Beispiel die Verfolgung von Straftaten, Unfallaufnahme oder Verkehrsregelung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des StOD sind während ihrer Dienstzeit unter Telefon: 02242/888 588 zu erreichen.

 

Reduzierung Fluglärm

Besonders für unseren Wahlbezirk ist der Fluglärm ein großes Thema. Ich habe daher, mit meinem Ratskollegen Rainer Pasch aus Happerschoß, wo es ebenso seit langem zu starken Lärmbehinderungen kommt, einen Antrag gestellt, dass Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. eine Erhöhung der Sinkrate, die eine echte Innovation wären, um den Lärm zu reduzieren. Der städtische Umweltausschuss hat dem Antrag zugestimmt. Ich werde weiter darüber berichten. 

 

Außenbereichssatzungen nach § 35 VI Baugesetzbuch

Nachdem der erste Antrag dazu von Seiten der CDU bereits 2015 gestellt worden war, wurden Ende 2018 entsprechende Satzungen beraten und aufgestellt. Dies betrifft in unserem Bezirk die Bereiche Bierth/Adscheider Weg, Daubenschlade und Lescheid. Damit ist in Zukunft Rechtssicherheit vorhanden, in welchen Grenzen gebaut werden darf. Der Prozess wird bis zur Verabschiedung mehrere Jahre in Anspruch nehmen, da in ganz Hennef mehr als zehn Verfahren betroffen sind. 

 

Internetausbau

Was den Breitbandausbau anbelangt, so kommen wir einen deutlichen Schritt voran: Die Telekom wird den Breitbandausbau in Hennef und den Nachbarkommunen durchführen. Glücklicherweise hat die Stadt Hennef an mehreren Stellen bereits vorbereitend eigene Leerrohre verlegt, die zu einer Beschleunigung beim Ausbau führen sollen. Knapp 30 Ortsteile im Hennefer Stadtgebiet werden durch den Ausbau eine deutlich verbesserte Internetverbindung erhalten, darunter befinden sich auch viele Ortsteile im Vorwahlbereich von Uckerath. In den bereits ausgebauten Ortsteilen Lichtenberg und Bierth wird die Telekom eine Aufrüstung der Verteiler auf die Vectoring-Technologie durchführen und damit, in Abhängigkeit von der Entfernung zum Verteiler, eine Erhöhung der Geschwindigkeiten auf bis zu 100 Mbit/s ermöglichen. Für Röttgen, Lescheid, Beiert und Hahnenhardt ist ebenfalls eine Verbesserung der Internetversorgung vorgesehen.

 

Entwicklungsmaßnahme in Uckerath Süd/Ost

Im Osten von Uckerath (Richtung Landesgrenze) ist ein größeres Baugebiet geplant. Ich habe beantragt, dass die später durchzuführenden Straßenbenennungen die Namen von Uckerather Persönlichkeiten führen, die wichtig für die Entwicklung der ehemaligen Gemeinde Uckerath waren. Aus dem Bereich Lichtenberg/Bierth sind dies die ehemaligen Bürgermeister Emil Eyermann und Hans Welbers sowie Franz Becker. Auch wenn es noch eine Zeit dauern wird, bis das Baugebiet entwickelt ist, so wollte ich schon frühzeitig diese Möglichkeit nutzen und diese Personen würdigen. 

 

Letzte Meldungen – was Sie sonst noch wissen sollten

Der städtische Haushalt, den unser Bürgermeister Klaus Pipke im Oktober eingebracht hatte und den der Stadtrat mit breiter Mehrheit im Dezember verabschiedet hat, ist im Januar genehmigt worden. Damit sind wir schon zu Beginn des Jahres handlungsfähig. Damit setzt sich die gute Tradition aus den Vorjahren fort. 

Mitte Januar ist das städtische Bauordnungsamt umgezogen. Sie erreichen die Mitarbeiter/-innen während der üblichen Sprechzeiten in der Josef-Dietzgen-Str. 1 im Gewerbegebiet Hennef-West (Nähe XXXLutz/Müllerland). Die Telefonnummern sind unverändert. 

Die braune Tonne der RSAG wird ab diesem Jahr in den Monaten März bis Dezember wöchentlich abgefahren. Das war der Wunsch von vielen Bürgern, auch aus Bierth und Lichtenberg. Meine Kolleginnen und Kollegen aus dem Kreistag und unser Landrat Sebastian Schuster haben sich mit dafür eingesetzt und der Kreistag hat entsprechend entschieden. Näheres dazu im Jahresinfoschreiben der RSAG. 

Unser ehemaliger Fraktionskollege, Clemens Tigges, ist im Januar verstorben. Clemens hat über einige Jahre als sachkundiger Bürger unserer Fraktion im Dorfausschuss mitgearbeitet und hat sich als Vorsitzender des Bürgervereins während der Kanal- und Straßenbaumaßnahmen in Lichtenberg immer wieder für gemeinsame Lösungen eingesetzt. Herzlichen Dank für seinen Einsatz für Lichtenberg. 

Neuer sachkundiger Bürger aus Lichtenberg ist Max Heller, der vor einiger Zeit aus Kuchenbach nach Lichtenberg gezogen ist. Er arbeitet schon viele Jahre in der Jungen Union und als sachkundiger Bürger mit. Bereits sein Vater hat als Ratsmitglied kommunalpolitische Erfahrung gesammelt, die jetzt von Max fortgesetzt wird. Ich freue mich sehr über den Zuwachs. 

 

Darüber hinaus gibt es natürlich eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen bzw. persönlichen Anliegen, in denen ich um Hilfe gebeten wurde. Gemeinsam mit meinem Stellvertreter Wilfried Huhn möchte ich weiterhin sehr gerne diese Arbeit fortsetzen. Sprechen Sie ihn oder mich bitte an, wenn Sie unsere Hilfe brauchen.

Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen. 

Mit den besten Wünschen verbleibe ich

Ihr Thomas Wallau 


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