Radschnellweg von Hennef über Uckerath - Richtung Landesgrenze

Datum: 16.05.2019  |  Alle Einträge zum Thema

Symbolbild Radschnellweg

Pendlerverkehre mit Fahrrad abwickeln und Staus vermeiden

Die CDU-Ratsmitglieder Ralf Offergeld, Dr. Hedi Roos-Schumacher und Thomas Wallau beantragen, die Planung eines Radschnellwegs von der Landesgrenze NRW - Rheinland-Pfalz über Uckerath bis nach Hennef gemeinsam mit Straßen.NRW abzustimmen, mögliche Trassierungsvarianten aufzuzeigen und vor allem die Möglichkeit einer Förderung zu prüfen. Bereits 2010 hat die CDU-Fraktion eine entsprechende Initiative zur Planung eines Radwegs entlang der B8 zwischen Hossenberg und Striefen gestartet, die aber aus unterschiedlichen Gründen nicht umgesetzt werden konnte. Zuletzt wurde die Forderung mit einem Antrag vom 09.04.18 nochmals formuliert. Darüberhinaus wurde die Verlängerung des Radwegs von Uckerath bis nach Eichholz/Mendt von der CDU initiiert.

„Wir möchten diese Forderung heute nicht nur erneuern, sondern auch weiterdenken: Im Zuge eines Radschnellwegs könnte eine baulich entsprechend gestaltete Trasse entstehen, die von Hennef, über Lichtenberg und Uckerath in Richtung Landesgrenze führt. Es würde sich damit eine Strecke von Hennef bis Buchholz/Mendt mit mehr als 20 Kilometern Streckenlänge ergeben.“, so Dr. Hedi Roos-Schumacher.

Radschnellwege sind aufgrund besonderer baulicher Standards für den schnellen, möglichst störungsfreien Verkehr bestimmt. Sie dienen dazu, Pendlerverkehre verstärkt mit dem Fahrrad abzuwickeln, Staus zu vermeiden und den Verkehr insgesamt zu verflüssigen. Radschnellwege können negative Verkehrsfolgen wie Lärmbelastung und Schadstoffemissionen reduzieren und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Der Bund fördere Radschnellwege in der Baulast der Länder und Kommunen derzeit auch mit zunächst 25 Millionen Euro jährlich. Das entsprechende Gesetz sei in Kraft, so dass hier attraktive Fördermöglichkeiten bestehen würden.

"Die Idee eines durchgehenden Radwegs entlang der meistbefahrenen Straße der Stadt drängt sich geradezu auf. Insbesondere in den Bereichen des Käsberg und hinter Uckerath in Richtung Mendt sind die Radfahrer besonders gefährdet und schutzlos dem Verkehr ausgesetzt. Mit einem Straßen begleitenden Weg wollen wir auch dem Verkehrsmittel Fahrrad und damit der Mobilität mehr Gewicht verschaffen", erklärt Thomas Wallau.

„Wir möchten bekräftigen, dass wir einen Radschnellweg für die richtige Lösung eines Alternativangebotes zum Autoverkehr auf dieser Strecke halten. Alle anderen Möglichkeiten, die auch zurzeit im Bereich Geisbach/Käsberg/Buchholz diskutiert und ausprobiert werden und durch Wohngebiete oder über nicht asphaltierte Strecken führen, haben bestenfalls Freizeitqualität und sind nicht ausreichend für das eigentliche Anliegen! Da der größte Teil bereits mit einem Radweg versehen ist, sind lediglich Lückenschlüsse erforderlich, die die Strecke dann bedeutend attraktiver machen.“, ergänzen Ralf Offergeld.

Von: Christoph Laudan
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