1 € pro Fahrt mit dem Anruf-Sammel-Taxi für Jugendliche

Datum: 23.06.2019  |  Alle Einträge zum Thema

Symbolbild Jugendlicher wartet auf Anrufsammeltaxi

Nachhaltige Mobilität für ganz Hennef

Auf Antrag der Hennefer CDU-Fraktion soll die Stadt Hennef mit Rhein-Sieg-Kreis nochmals abklären, wie eine Nutzung von Schüler-, Azubi- oder Studententickets im Anruf-Sammel-Taxi (AST)-Verkehr möglich wird. Es sei beim Kreis explizit abzufragen, wie hoch man die Kosten einer solchen Nutzung schätze, wenn die genannten Ticketbesitzer diese im Stadtgebiet Hennef für den AST-Verkehr verwenden würden. 

„Im ländlichen Raum ist der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) im üblichen Sinne meist an den Abend- und Nachtstunden oder an Wochenenden und Feiertagen nicht ausreichend getaktet. Vor allem Schüler, Studenten und Auszubildende, die für den normalen Bahn- und Busverkehr im ÖPNV ihre Schüler-, Azubi- und Studententickets nutzen können, müssen den vollen oder gegebenenfalls ermäßigten AST-Tarif zahlen. Viele Betroffene stoßen hier zum Teil an ihre finanziellen Grenzen und nutzen somit das AST-Angebot nicht.“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Ralf Offergeld.  

Der Kreis hat einen ähnlichen Vorstoß der CDU-Hennef bereits aus Kostengründen abgelehnt. Wir möchten das Thema aber wieder aufgreifen und explizit wissen, wie hoch die Kosten für Hennef vom Kreis geschätzt werden. Wir glauben, dass sich diese durchaus im Rahmen halten werden.“, ergänzt seine Stellvertreterin Dr. Hedi Roos-Schumacher.

„Sollten die Kosten nicht exorbitant hoch sein, beantragt die CDU-Fraktion in Hennef bereits jetzt, den Schülern- Studenten und Azubis, die in Hennef wohnen und die ihr Ticket für den AST-Verkehr nutzen, einen Zuschuss zu gewähren. Dieser ist im Rahmen der zentralen AST-Abrechnung mit den Taxibetreibern vorzunehmen. So könnte zum Beispiel mit einem Eigenanteil von 1,00 Euro je Fahrt die Nutzung des AST-Verkehres auch für die jungen Menschen deutlich attraktiver gestaltet werden. Und leere Busse und Geisterfahrten in der Nacht, die vermutlich auch viel Geld kosten und vom Besteller, hier der Stadt Hennef, bezahlt werden müssen, könnten vermieden werden.“, so Thomas Wallau, Hennefer CDU-Parteivorsitzender.

 

Von: Christoph Laudan
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