Historie

CDU Hennef – Einblick und Ausblick

Im Jahr 2020 wird in vielen Städten und Gemeinden der 50. Geburtstag gefeiert. War doch das Jahr 1969 einschneidend für viele Kommunen in Nordrhein-Westfalen – mitunter schmerzhaft und schmerzvoll. Es wuchs etwas zusammen, was nicht immer zusammengehörte.

So ging es auch den einzelnen Parteien, und so fanden sich CDU-Frauen und Männer aus den ehemaligen Gemeinden Hennef, Lauthausen und Uckerath vereint im neuen Gemeindeverband Hennef.

Zurückblickend kann man sagen, dass all diese Frauen und Männer Verantwortung, Zuversicht und Visionen hatten. Denn nur so konnte sich Hennef und die CDU in Hennef in der Form entwickeln, wie es sich uns heute zeigt. Das soll diese Festschrift noch einmal dokumentieren und festhalten.

Ob Rainer C. Horstmann oder Gerd Degener aus der Lauthausener CDU, ob Willi Lindlar, Hans Böhm oder Hans-Günter Hardt aus der Hennefer CDU oder Johann Jungblut und der junge Emil Eyermann aus der Uckerather CDU: Sie formten die Hennefer CDU und begeisterten immer wieder andere, sich mit für die CDU und für Hennef zu engagieren. Emil Eyermann, Hans Peter Lindlar, Renate Mersch prägten die CDU zum Teil bis Beginn 2000. Heribert Steimel verstarb für uns alle viel zu früh.

Mit der „neuen Generation“ gab es dann ab den Kommunalwahlen 1999 nochmals eine weitere großartige Entwicklung in Stadt und Partei, die bis heute von einer großen Kontinuität geprägt ist: Bürgermeister Klaus Pipke ist seit 30 Jahren Mitglied des Rates und seit 16 Jahren Bürgermeister – auf die selbe Zahl an Jahren der Verantwortung kommt der Fraktionsvorsitzende Ralf Offergeld. Beste Voraussetzung also für Stabilität und weitere Entwicklung.

Und so stehen diese Frauen und Männer für eine CDU, die heute Hennef mit in ihrem Namen trägt: Hennefpartei. Diese Partei repräsentiert die hier lebenden Menschen wie keine andere, weil wir Volkspartei im besten Sinne des Wortes sind und bleiben wollen.

So engagieren wir uns mit vielen anderen in Vereinen, Initiativen, Kirchengemeinden und Organisationen. Wir wollen nahe dran sein und diese Stadt weiter so entwickeln, wie sie sich seit nunmehr 50 Jahren zeigt: lebens- und liebenswert. Von Altgück bis Zumhof – in mehr oder weniger 100 Ortsteilen auf 105 Quadratkilometern. Dafür stehen wir mit 28 Frauen und Männern im Parteivorstand ebenso wie mit unserem Bürgermeister Klaus Pipke, 20 Ratsmitgliedern und mehr als 50 sachkundigen Bürgerinnen und Bürgern sowie unseren fünf Vereinigungen.

Thomas Wallau

Thomas Wallau ist seit 2004 1. stellvertretender Bürgermeister, seit 2005 CDU-Vorsitzender des Stadtverbandes Hennef und seit 1994 bereits Ratsmitglied seit 1994.

Carl Carstens in Hennef

Zu Besuch in Hennef: Karl Carstens, Bundespräsident von 1979 bis 1984.

Solche Ergebnisse geben einer Partei auf der einen Seite Kraft und Selbstvertrauen – sie sind auf der anderen Seite aber auch Herausforderung und Verpflichtung zugleich, das in uns gesetzte Vertrauen zu erfüllen. Solche Ergebnisse kommen nicht von ungefähr, sondern sind das Ergebnis einer jahre- bzw. jahrzehntelangen Arbeit.

So ist es der CDU in Hennef bis heute gelungen, für politische Ämter Persönlichkeiten zu finden, die aus der Mitte unserer Gesellschaft kommen und, wie man im Rheinland so schön sagt, mitten im Leben stehen. Nur so ist es möglich, Kompetenz und Vertrauen bei den Bürgerinnen und Bürgern aufzubauen und zu erhalten.

Wir sind sowohl auf Verwaltungs- als auch auf Parteiebene mit unserer Hennefpartei ausgezeichnet vertreten. Diese Vielzahl an Aktiven, die die Arbeit einer Partei unterstützen und mitgestalten, gibt einem Vorsitzenden ein gutes Gefühl. Besonders das wertvolle Zusammenwirken von langjähriger Freundschaft und gegenseitigem Vertrauen bilden eine zuverlässige Basis für eine so erfolgreiche, gemeinsame Arbeit.

So ist der Erfolg erst möglich, wenn sich viele für die gemeinsame Sache einsetzen. In der Hennefpartei tun dies, neben dem Vorstand und der Fraktion, vor allem unsere Vereinigungen: Junge Union, Frauen Union, Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT), Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) und Senioren-Union sind ein starkes Rückgrat unserer Arbeit und tragen seit Jahrzehnten entscheidend mit zum Erfolg der CDU in Hennef bei. Nicht zu vergessen ist das Aushängeschild der Frauen-Union, die Soziale Arbeitsgemeinschaft der Frauen-Union Hennef e.V., besser bekannt als „Kleiderstube“, die seit mehr als drei Jahrzehnten eine erfolgreiche Sozialarbeit in Hennef leistet.

Bei allem Erfolg aus den letzten Jahren gilt es natürlich auch, den Blick nach vorne zu richten. Mit über 450 Parteimitgliedern sind wir die führende Partei in der Anzahl der Mitglieder in unserer Stadt. Aber für den Parteivorstand ist es klar, dass wir uns zum einen weiter verstärken und zum anderen weiter verjüngen müssen, um den nachfolgenden Generationen eine solide Basis auch für die nächsten Jahre zu gewährleisten.

Manfred Kanther in Hennef

Zu Besuch in Hennef: Manfred Kanther, seinerzeit Bundesminister des Innern, und Wolfgang Boetsch, damals Bundesminister für das Post- und Fernmeldewesen.

Karl Lamers in Hennef

Karl Lamers in Hennef, neben ihm u.a. Renate Mersch, Hans-Günter Hardt, Heinz-Josef Nüchel, Hans Peter Lindlar und Emil Eyermann.

Um dies zu erreichen, wird die CDU weiterhin ihr Profil schärfen. Dazu dienen inhaltlich der permanente Austausch unserer Rats- und Fraktionsmitglieder in Vereinen, Kirchen und Institutionen unserer Stadt oder Veranstaltungen mit Bundes- und Landespolitikern zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen. Dazu dient aber auch die Öffentlichkeitsarbeit in Form von traditionellen und neuen Medien. Die Publikation „Politik heute – CDU in Hennef“ lässt mit einer drei- bis viermaligen Auflage die erfolgreiche Publikation „Schwarzgedrucktes“ wieder aufleben, die es vor rund 25 Jahren schon einmal gab. Aber auch unser Internet-Auftritt, der immer wieder komplett neu gestaltet wird, dokumentiert, dass wir uns tagesaktuell und kompetent zeigen.

Unser Ziel ist, unsere Mitglieder, wie auch die Bürgerinnen und Bürger Hennefs, für unsere Arbeit zu begeistern und durch unser Engagement von uns zu überzeugen. Wir wollen zeigen, dass die CDU in der Tat eine „Volks-Partei“ ist – für die mittleren und älteren Generationen genauso wie für die jungen und jüngsten, für die Arbeiter und Angestellten genauso wie für die Selbstständigen und Freiberufler, für die städtisch Orientierten genauso wie für die ländlichen Bewohner. Wir in der Hennefpartei verbinden Tradition und Moderne. Denn wir wissen, dass die dynamische Entwicklung unserer Stadt gerade in den vergangenen 50 Jahren erst durch das aktive Engagement von Unternehmen, Vereinen, Institutionen und auch der Politik möglich geworden ist.

Es lohnt sich also, in der CDU mitzumachen. Die Hennefpartei lädt alle Henneferinnen und Hennefer dazu ein.