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Verkehrsberuhigung in der Hanftalstraße bleibt Dauerbrennerthema

Datum: 09.08.2007  |  Alle Einträge zum Thema

Unverständnis gegenüber der Haltung des Rhein-Sieg-Kreises in der Frage der Vorfahrtsregelung in der Hanftalstraße äußerte die planungspolitische Sprecherin und Geisbacher Ratsvertreterin Hedi Roos-Schumacher in der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Stadtgestaltung und Planung.

Der Kreis hatte die Stadt Hennef angewiesen, die im letzten Jahr auf Antrag der CDU im Ausschuss einstimmig beschlossene Rechts-vor-Links-Regelung wieder rückgängig zu machen und die Hanftalstraße erneut als vorfahrtsberechtigte Straße auszuweisen. Als Hauptgrund wurde genannt, dass einige Einmündungen nicht einsehbar und damit eine Rechts-vor-Links-Regelung zu gefährlich sei. Ein Vorschlag der CDU-Fraktion, diese Einmündungen durch Fahrbahnmarkierungen besonders zu kennzeichnen, hatte nach Auskunft des Ersten Beigeordneten in der Sitzung keine aufschiebende Wirkung. Die Stadt muss sich der Weisung des Kreises beugen.

„Die Einrichtung der Rechts-vor-Links-Regelung hat den Verkehr sichtlich verlangsamt, insbesondere nachdem sich gerade an den schwierig einsehbaren Einmündungen die Verkehrsteilnehmer von beiden Seiten vorsichtig nähern mussten. Die Wiedereinführung der Vorfahrt für die Hanftalstraße wird erneut zu einer nicht erwünschten Beschleunigung des Verkehrs führen. Das Ziel, in der Hanftalstraße die Einhaltung des angeordneten Tempolimits von 30 km/h sicher zu stellen und sie dabei für den Durchgangsverkehr unattraktiv zu machen, ist aber unverändert.“ Roos-Schumacher kündigte noch im Ausschuss neue Anträge ihrer Fraktion an, um dieses Ziel zu erreichen.



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