250.000 Euro für Hennef-Söven: Land unterstützt Feuerwehrgerätehausumbau zum multifunktionalen Dorfzentrum

24. Juli 2025 in Meldungen

Der Einsatz hat sich gelohnt: Die Stadt Hennef erhält im Rahmen des Landesprogramms „Struktur- und Dorfentwicklung“ des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz eine Förderung in Höhe von 250.000 Euro für den Umbau des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses in Söven zu einem multifunktionalen Dorfzentrum.

Der direkt gewählte Landtagsabgeordnete für den südlichen Rhein-Sieg-Kreis, Jonathan Grunwald (CDU), begrüßt die Förderzusage ausdrücklich:

„Das ist eine sehr gute Nachricht für Söven und die gesamte Obergemeinde. Der Umbau des alten Feuerwehrgerätehauses zu einem offenen, gemeinschaftlich genutzten Dorfzentrum ist ein starkes Beispiel für nachhaltige Dorfentwicklung – passgenau im Sinne des Landesprogramms. Die Unterstützung des Landes ist ein klares Zeichen: Der ländliche Raum bleibt im Fokus.“

Das geplante Zentrum soll eine zentrale Infrastruktur für örtliche Vereine und Initiativen bieten – vom Fußballverein TV Rott bis hin zu den Bürger- und Karnevalsvereinen. Auch die benachbarte Grundschule Söven wird von der Maßnahme profitieren. Zugleich soll das neue Zentrum die Lücke schließen, die durch den Wegfall gastronomischer Veranstaltungsräume in der Region entstanden ist.

„Das Projekt schafft nicht nur Räume für Begegnung und Zusammenhalt, sondern stützt auch die wichtige ehrenamtliche Arbeit vor Ort. Die geplante Struktur mit flexibler Raumaufteilung und gemeinschaftlicher Organisation macht Söven zu einem Modell für bürgergetragenes Engagement im ländlichen Raum“, so Grunwald weiter.

Der CDU-Abgeordnete hatte sich im Vorfeld der Förderentscheidung bei der Landesregierung für den Antrag der Stadt Hennef stark gemacht. „Ich freue mich sehr, dass unsere Initiative erfolgreich war. Das neue Dorfzentrum wird das Leben in der Obergemeinde sichtbar bereichern und ist ein wertvoller Beitrag zur strukturellen Entwicklung unserer Region. Und es wird uns auch an Wolfgang Neuhöfer erinnern, der sich als Hennefer Ratsmitglied und Mitglied in zahlreichen Vereinen zeitlebens für die Schaffung eines Dorfgemeinschaftshauses in der Obergemeinde eingesetzt hatte.“

 

Bildzeile: Löschgruppenführer Uwe Faber (links) und Landtagsabgeordneter Jonathan Grunwald (rechts) im Gespräch vor dem ehemaligen Feuerwehrgerätehaus in Söven – der Ort, an dem 2022 ein verheerender Brand ausbrach und der nun mit Landesmitteln zu einem modernen Dorfzentrum umgebaut wird.

Kommunalpolitisches Programm 2025

17. Juli 2025 in Meldungen

Wir wollen unsere Stadt lebenswerter, gerechter und zukunftsfähiger machen. Dabei setzen wir auf den Zusammenhalt der Generationen, den Austausch und die Balance zwischen Stadt und Dörfern, Bürgerbeteiligung und nachhaltiges Handeln. Unser Maßstab ist dabei immer die Orientierung am Gemeinwohl, unser Fundament sind unsere christlich-demokratischen Werte.

Unsere Stadt. Unser Zuhause.

Wir handeln heute, damit auch morgen ein gutes Leben in Hennef möglich ist – für alle Bürgerinnen und Bürger und kommende Generationen. Dabei verbinden wir Tradition mit Innovation sowie Bewährtes mit neuen Ideen. Unsere Stadt soll ein Ort sein, an dem alle Menschen – ob jung oder alt, alteingesessen oder neu zugezogen – ein lebenswertes Zuhause finden.

Echt. Verlässlich. Zukunftsorientiert.

Die demokratischen Prozesse in unserer Partei, im Stadtrat, in den Ausschüssen und in der Fraktion bilden die Grundlage für unser Handeln. Wir sind selbst Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt und engagieren uns aus Überzeugung – ehrenamtlich, bürgernah und bodenständig. Wir sind in Hennef zuhause, aktiv in Vereinen, Nachbarschaften und Dörfern, Kirchengemeinden, Initiativen und im Berufsleben – eben mitten im Alltag. Deshalb wissen wir, was unsere Mitmenschen bewegt. Diese Nähe hilft uns, Handlungsbedarf frühzeitig zu erkennen und Lösungen pragmatisch, zielgerichtet und unbürokratisch auf den Weg zu bringen. Erforderliche Veränderungen bringen wir mittels formaler Anträge oder Anfragen an den Bürgermeister und die Stadt Hennef auf den Weg. Wir arbeiten sachlich, lösungsorientiert und im Dialog mit der Stadtverwaltung, mit den Fraktionen der anderen Parteien und vor allem mit den Bürgerinnen und Bürgern. So sorgen wir dafür, dass die Anliegen der Menschen Berücksichtigung in Politik und Verwaltung finden und Entscheidungen nachvollziehbar und transparent getroffen werden.

Aus Überzeugung. Für morgen.

Mit diesem kommunalpolitischen Programm der CDU Hennef für die Jahre 2025 – 2030 legen wir unsere Grundsätze, Leitlinien und Ideen für die zukünftige Entwicklung unserer Stadt vor. Es zeigt, was uns antreibt, und macht konkrete Vorschläge für Verbesserungen in verschiedenen Lebensbereichen – von Familie, Mobilität, Bildung, Wirtschaft und Umwelt bis hin zu Ehrenamt, Kultur, Sicherheit und sozialem Zusammenhalt.

Die Welt verändert sich laufend – politisch, gesellschaftlich, wirtschaftlich. Auch Hennef steht vor Herausforderungen: demografischer Wandel, Fachkräftemangel, soziale Gerechtigkeit, finanzielle Handlungsspielräume und auch die Anpassung an den Klimawandel sowie das Umsetzen der Digitalisierung in der Stadtverwaltung.

Deshalb verstehen wir dieses Programm als lebendige Grundlage für unser tägliches politisches Handeln. Es gibt uns Orientierung – und lässt Raum für neue Entwicklungen.

Wir wollen vorausschauend, verantwortungsvoll und lösungsorientiert für unsere Stadt arbeiten. Unser Ziel ist ein starkes, solidarisches und zukunftsfähiges Hennef – heute und morgen. Wir laden alle Henneferinnen und Hennefer ein, diesen Weg mit uns zu gehen und mitzugestalten.

Lesen Sie hier das Programm in der Langfassung: Kommunalpolitisches Programm

Mehr Wildnis im Siebengebirge: Landesregierung stärkt Naturschutz vor Ort

11. Juli 2025 in Meldungen

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens setzt ein starkes Zeichen für den Naturschutz im Siebengebirge: Rund 200 Hektar landeseigene Waldfläche im Staatswald bei Königswinter sollen künftig dauerhaft sich selbst überlassen bleiben. Ziel ist die Entwicklung echter Wildniswälder – ganz ohne forstwirtschaftliche Nutzung oder menschliche Eingriffe. Die Fachprüfung durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima sowie den Landesbetrieb Wald und Holz NRW läuft derzeit.

Dazu erklärt der Landtagsabgeordnete für den südlichen Rhein-Sieg-Kreis, Jonathan Grunwald (CDU): „Mit der Ausweisung der zusätzlichen Wildnisentwicklungsgebiete stehen im Siebengebirge nun über 1.000 ha Waldfläche als besonders geschützter Entfaltungsraum für Tiere und Pflanzen zur Verfügung. Wir schaffen somit in einem dicht besiedelten Ballungsraum einen Brückenschlag zwischen Naturschutz und Naherholung.“

Grunwald verweist auch auf die Bedeutung der Entscheidung für den Umwelt- und Klimaschutz: „Intakte Wälder mit natürlicher Entwicklung sind nicht nur ein Schatz für die Artenvielfalt, sondern auch wichtige Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel. Dass dasSiebengebirge Teil dieser Entwicklung wird, ist ein starkes Signal.“

Die neuen Flächen ergänzen bestehende Wildnisentwicklungsgebiete des Landes und des traditionsreichen Verschönerungsvereins für das Siebengebirge. Sie fügen sich in das Ziel der Landesregierung ein, künftig rund 15 Prozent des Landeswaldes und zwei Prozent der Gesamtwaldfläche in NRW der natürlichen Waldentwicklung zu überlassen.

Neben dem Schutz der biologischen Vielfalt sollen die neuen Gebiete auch für Umweltbildung und Naturerleben genutzt werden. Die Betreuung übernimmt der Landesbetrieb Wald und Holz NRW. Die Holzversorgung aus dem Staatswald bleibt dabei langfristig gesichert.

Jonathan Grunwald zeigt sich überzeugt: „Die Entscheidung ist ein Gewinn für unsere Heimat – ökologisch, landschaftlich und für die Menschen, die hier leben und Erholung in der Natur suchen.“