Schultoiletten sind vielerorts immer wieder ein Thema. Sowohl der bauliche Zustand als auch Vandalismus und Verunreinigung führen teilweise dazu, dass Schülerinnen und Schüler die Sanitäranlagen nur mit Widerwillen nutzen können. In Hennef soll dieses Problem nun angegangen werden. Die Fraktionen von CDU und SPD, die im neuen Stadtrat zusammenarbeiten, beantragten die Erstellung eines „Saubere-Örtchen-Programms“.

Aufgrund begrenzter finanzieller und personeller Ressourcen soll die Stadtverwaltung eine Übersicht über den Zustand der Sanitäranlagen erstellen und daraus einen Fahrplan für die nächsten Jahre ableiten. Baumaßnahmen an den Schulen, die ohnehin anstehen, sollen ebenfalls genutzt werden, um zeitgleich die sanitären Anlagen zu erneuern.

„Auch den Einsatz von Fördermitteln und Mitteln aus dem Infrastrukturvermögen des Bundes wollen wir nutzen, um die Situation in unseren Schulen zu verbessern. Das geht nicht von heute auf morgen, aber wir machen uns auf den Weg“, sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Sören Schilling.

„Neben den baulichen Maßnahmen sollen, so unser Vorschlag, innerhalb der Schulgemeinschaften Konzepte entwickelt und Vereinbarungen getroffen werden, um sanierte Sanitäranlagen dauerhaft in einem guten Zustand zu erhalten.“, betont Johanna Sieling, schulpolitische Sprecherin der CDU.

„Schulen müssen Orte sein, an denen man sich wohlfühlt und gerne aufhält. Das gilt auch für die Schultoiletten. Deshalb wollen wir hier gezielt investieren und beauftragen die Stadtverwaltung, die Handlungsbedarfe an unseren Schulen zu ermitteln und zu priorisieren“, so die SPD-Fraktionsvorsitzende Hanna Nora Meyer.