Die Hennefer CDU und SPD fordern eine schnelle Rückkehr des Takt des S-Bahn Angebotes auf der Siegtalstrecke und sprechen sich gegen die geplante Reduzierung des S-Bahn-Angebots auf der Siegtalstrecke aus. Beide Fraktionen haben gemeinsam eine Resolution eingebracht, über die der Stadtrat heute / Montag beraten und entscheiden soll / hat.

Hintergrund sind Entscheidungen des Verkehrsverbundes go.Rheinland, Bonn besser an den Flughafen Köln/Bonn anzubinden. Konkret erfolgt für Hennef dabei eine Reduzierung von sechs auf vier S-Bahn-Verbindungen pro Stunde.
Die beiden Fraktionen erkennen zwar die grundsätzliche Notwendigkeit einer verbesserten Anbindung des rechtsrheinischen Bonns an, betonen jedoch deutliche Nachteile für Pendlerinnen und Pendler in Hennef und Siegburg.

„Die geplanten Kürzungen bei den Bahnen der S12 und S19 werden sich in unserer Stadt bemerkbar machen. Gerade an einem stark frequentierten Bahnhof wie unserem hier in Hennef brauchen wir einen attraktiven Takt in Richtung Siegburg / Bonn und Köln“, erklärt Sören Schilling (CDU).

Auch Hanna Meyer (SPD) warnt vor den Folgen für den Alltag vieler Menschen: „Für zahlreiche Pendlerinnen und Pendler bedeuten die Pläne längere Wartezeiten und vollere Züge. Das schwächt den öffentlichen Nahverkehr genau dort, wo wir ihn eigentlich stärken müssten.“

Mit ihrer Resolution fordern CDU und SPD, die notwendigen infrastrukturellen Voraussetzungen – insbesondere das geplante Überwerfungsbauwerk – zügig zu schaffen, um sowohl die Einführung der S13 als auch den Erhalt des bestehenden Taktes der S12 und S19 zu ermöglichen.

Zudem solle die Entwicklung auf der Strecke eng überwacht und bei Qualitätsverschlechterungen nachgesteuert werden.Langfristig müsse das Ziel eine Rückkehr zu einem bedarfsgerechten, dichteren Takt auf der Siegtalstrecke sein, so betonen die beiden Fraktionen abschließend.