
Hennefpartei – Moderner geht nicht!
Wir brauchen eine Verwaltungsreform
Unsere Verwaltung braucht eine strukturelle Erneuerung. Die Aufgabenfülle ist in den letzten Jahren gewachsen, und es ist an der Zeit, Prozesse und Strukturen kritisch zu prüfen. Wir fordern eine umfassende Verwaltungsreform, die alle Abläufe auf den Prüfstand stellt – damit Pflichtaufgaben schneller und effizienter bearbeitet werden können und freiwillige Aufgaben bedarfsgerecht neu bewertet werden. Ein besonderes
Augenmerk gilt dabei den Bereichen mit langen Bearbeitungszeiten, wie etwa dem Bauaufsichtsamt. Hier muss die Effizienz gesteigert, der Service verbessert und die Verwaltung insgesamt mehr auf den Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger ausgerichtet werden.


Verwaltung von morgen – digital, bürgernah, effizient
Unsere Stadtverwaltung muss mit der Zeit gehen – und zwar im Sinne der Bürgerinnen und Bürger. Deshalb wollen wir den Weg des digitalen Wandels konsequent weitergehen, dabei aber niemanden zurücklassen. Hennef war in den vergangenen zehn Jahren ein Vorreiter beim eGovernment – und das soll auch so bleiben. Wir setzen uns für einen digitalen Bürgerservice ein, der rund um die Uhr erreichbar ist. Der kürzlich eingeführte Chatbot ist ein gutes Beispiel hierfür.
Die schnelle Einführung von digitalen Antragsmöglichkeiten soll es ermöglichen, dass Bürgerinnen und Bürger sozusagen „24/7“ ihre Anliegen bei der Stadt Hennef platzieren können. Damit können Anträge und Anliegen schnell, effizient und bei gleichzeitiger Entlastung das Personal gestellt werden. Auch können wir uns Dokumentenausgabeterminals vorstellen, an denen Ausweisdokumente rund um die Uhr abgeholt werden können. Doch Digitalisierung darf kein Ersatz für persönliche Erreichbarkeit sein.
Deshalb fordern wir eine Öffnung des Rathauses auch für Laufkundschaft: Neben festen Terminen im Bürgerzentrum soll es an mehreren Tagen möglich sein, auch ohne vorherige Terminvereinbarung mit Wartezeit eigene Anliegen direkt vorzutragen. Unser Ziel ist eine Verwaltung, die alle erreicht – digital wie analog.
Arbeitsbedingungen für das städtische Personal verbessern
Die Mitarbeitenden sind das Rückgrat der Verwaltung. Deshalb ist es unser Ziel, ihre Arbeitsbedingungen weiter zu verbessern. Ziel ist es, durch klare Prozessoptimierungen den Arbeitsalltag so zu gestalten, dass die bestehenden Aufgaben effektiv und mit Zufriedenheit der Mitarbeitenden erledigt werden können. Wer engagiert arbeitet, soll dies unter guten Bedingungen tun können – das ist für uns gelebte Wertschätzung.

Vernünftig wirtschaften und verantwortlich mit Steuergeld umgehen
Eine moderne Verwaltung muss auch wirtschaftlich denken. Die von uns geplante Reform der Verwaltung ist daher nicht nur eine Frage der Organisation, sondern auch des verantwortungsvollen Umgangs mit öffentlichen Mitteln, die schließlich von den Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet werden. Wir setzen uns dafür ein, dass mit dem vorhandenen Geld effizienter gewirtschaftet wird.
Dabei ist klar: Trotz globaler Herausforderungen dürfen die Steuerlasten in Hennef nicht weiter überproportional steigen. Wir streben eine stabile Entwicklung der Hebesätze von Grund- und Gewerbesteuer an – mit dem Ziel einer Plateaubildung, um die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts zu erhalten.
Stärkung und Koordination des Glasfaserausbaus in Hennef
Eine digitale Stadt braucht leistungsfähige Netze. Deshalb fordern wir eine verbesserte Koordination des Glasfaserausbaus durch die Stadtverwaltung durch die Gründung einer „Stabsstelle Glasfaser“. Die bisherigen Versprechen der Anbieter, unterstützt vom Bürgermeister, haben sich als wenig realistisch erwiesen. Auf den Dörfern warten unsere Bürgerinnen und Bürger immer noch auf schnelles Internet. Selbst wenn dieses geschaffen wurde, sehen die Straßen und Bürgersteige danach aus, als ob sie wieder neu hergerichtet werden müssten, teils werden Löcher nicht richtig geschlossen oder
Stolperfallen bestehen gelassen. Zudem setzen wir uns für eine aktive Ansprache der Mobilfunknetzbetreiber ein, um weiße und graue Flecken im Stadtgebiet zu schließen.
Sie haben noch Fragen?
Wenden Sie sich einfach an unseren wirtschaftspolitischen Sprecher Sören Schilling.

