Digitalpakt 2.0 kommt: Bund und Länder stärken Digitalisierung der Schulen nachhaltig

22. Dezember 2025 in Meldungen

Mit dem Digitalpakt 2.0 setzen Bund und Länder ein starkes Signal für die Zukunft der schulischen Bildung. In den kommenden Jahren werden insgesamt fünf Milliarden Euro in die digitale Weiterentwicklung der Schulen investiert. Damit knüpft der neue Digitalpakt an den Erfolg des bisherigen Programms an und hebt die Digitalisierung der Schulen auf ein neues, langfristig angelegtes Fundament.

Der Bildungspolitiker Jonathan Grunwald begrüßt die Einigung ausdrücklich: „Der Digitalpakt 2.0 ist ein wichtiger Schritt, um unsere Schulen zukunftsfest aufzustellen. Digitale Bildung ist kein Zusatz mehr, sondern Grundvoraussetzung für Chancengerechtigkeit, zeitgemäßen Unterricht und eine starke nächste Generation.“
Der Digitalpakt 2.0 ist auf die Laufzeit von 2025 bis 2030 angelegt. Bund und Länder beteiligen sich jeweils hälftig an der Finanzierung. Besonders wichtig für Schulträger und Kommunen: Maßnahmen können rückwirkend zum 1. Januar 2025 gefördert werden. Damit wird frühzeitig Planungssicherheit geschaffen und bereits angestoßene Projekte können berücksichtigt werden.

Im Mittelpunkt stehen Investitionen in eine leistungsfähige digitale Infrastruktur an Schulen, begleitet von Maßnahmen zur Stärkung der IT-Administration sowie zur nachhaltigen Nutzung digitaler Technik im Schulalltag. Ziel ist es, digitale Ausstattung, pädagogische Konzepte und Qualifizierung sinnvoll miteinander zu verzahnen.

Für Grunwald ist der neue Digitalpakt auch ein klares Bekenntnis zur Verantwortung der Länder und Kommunen: „Gute digitale Bildung entsteht vor Ort – in den Schulen, bei den Schulträgern und mit engagierten Lehrkräften. Der Digitalpakt 2.0 stärkt genau diese Ebene und gibt ihr die nötigen Mittel an die Hand.“

NRW startet KI-Offensive an Schulen – Chatbot Telli entlastet Lehrkräfte und bringt moderne Technologien ins Klassenzimmer

15. Dezember 2025 in Meldungen

Der Landtagsabgeordnete und Bildungspolitiker Jonathan Grunwald begrüßt die KI-Offensive der nordrhein-westfälischen Landesregierung und verweist insbesondere auf die Einführung des neuen schulischen KI-Systems Telli. Der auf Schulen zugeschnittene Chatbot steht allen Schulen zur Verfügung und bietet einen DSGVO-konformen Zugang zu generativen KI-Modellen.

„Mit Telli erhalten unsere Schulen ein modernes, rechtssicheres und leistungsfähiges Werkzeug – und das landesweit. KI wird damit nicht nur Pilotprojekt, sondern Praxis“, erklärt Grunwald. Telli unterstützt bei der Organisation des schulischen Alltags und entlastet spürbar von bürokratischen Aufgaben. „Ob die Planung einer Klassenfahrt, die Erstellung von Unterrichtskonzepten oder beim Verfassen von Elternbriefen – Telli ist eine leistungsstarke Assistenz und hilft, Aufgaben passgenau auf den Lernstand der Schüler zuzuschneiden.“ Gefüttert wurde Telli mit allen relevanten schulrechtlichen Gesetzen und Verordnungen. Die sogenannten didaktischen KI-Agenten lassen sich unkompliziert in den Unterricht integrieren – für Grunwald ein echter Fortschritt: „Wir nutzen das Potenzial von KI dort, wo es sinnvoll ist, und einen echten Mehrwert schafft, damit Lehrkräfte zukünftig noch mehr Zeit für Unterricht und die Begleitung der Schülerinnen und Schüler haben.“

Bereits im Rahmen des KI-Forschungsprojekts KIMADU, das aktuell in den Fächern Mathematik und Deutsch an 25 Schulen durchgeführt wird, hatte Grunwald den schulischen KI-Einsatz begleitet. Die dort gewonnenen Erfahrungen werden nun allen Schulen zugänglich gemacht. Für Grunwald ist dieser Transfer zentral: „Was wir mit KIMADU im Kleinen getestet haben, bekommt mit Telli nun Stück für Stück eine Bühne im ganzen Land. Das ist ein großer Schritt hin zu evidenzbasierter, digital gestützter Unterrichtsentwicklung.“

Grunwald abschließend: „Die Zukunft des Lernens ist längst da – Telli zeigt, wie moderne Technologie und gute Pädagogik Hand in Hand gehen können.“

Jahresabschlussfahrt der CDU-Seniorenunion Hennef

12. Dezember 2025 in SU

Traditionsgemäß endete das Veranstaltungsprogramm 2025 der CDU-Seniorenunion Hennef auch in diesem Jahr wieder mit einer Fahrt zu einem Weihnachtsmarkt. Anfang Dezember ging diesmal für 41 Mitglieder und Gäste per Bus nach Mainz. Doch das erste Ziel war nicht der Weihnachtsmarkt, sondern der Mainzer Lerchenberg, bekanntlich die Heimat des ZDF. Hier stand eine 90-minütige „Backstage Führung“ auf dem Programm. Nach einer umfangreichen Sicherheitskontrolle konnten wir das Gelände betreten, wo uns zwei Mitarbeiterinnen des ZDF in Empfang nahmen.

   

 

 

 

 

Der anschließende Rundgang führte uns zunächst in das größte Studio, in dem u.a. das „Aktuelle Sportstudio“ produziert wird. Wir waren beeindruckt von der Menge an Technik, wie mehreren, z.T. automatischen Kameras, Mikrofonanlagen, Telepromptern und von dem „Dschungel“ von ca. 200 von der Decke hängenden Scheinwerfern. Nachdem wir noch kurz durch die beiden kleineren Studios geführt wurden – hier werden kleinere Sendeformate wie etwa „WiSo“ produziert – ging es in die Herzkammer, den Regieraum. Auf zwei Ebenen befinden sich dutzende von Monitoren, Computer und Schaltpulte mit einer verwirrenden Anzahl von Knöpfen, Reglern und Schaltern. Hier läuft alles zusammen, unabhängig davon, wo es tatsächlich produziert wurde, bevor es ausgesendet wird.

Danach konnten wir noch einen Blick auf das bereits winterlich „eingemottete“ Gelände des Fernsehgartens werfen, wo sich tausende Zuschauer in der gleichnamigen Sendung tummeln; jeweils von April bis September wird sie produziert.Das Highlight zum Abschluss bildete der Besuch der „Green Box“, wo man sich mit dem virtuell eingespielten Moderator Christian Sievers samt Hintergrund in der „heute journal“-Kulisse ablichten lassen konnte, davon wurde reger Gebrauch gemacht.

Insgesamt war diese Führung hochinteressant, nicht zuletzt auch durch die kompetenten und launigen Ausführungen, Erklärungen und Kommentare unsere beiden Führerinnen.

 

Weiter ging es dann mit dem Bus zum Weihnachtsmarkt am Mainzer Dom, einer von mehreren Weihnachtsmärkten in Mainz, aber sicherlich der schönste, der mit einem überwältigenden Lichtermeer aufwartet und mit einem großen Angebot an weihnachtlichen Artikeln, Getränken und Speisen überzeugt. Mit dem Dom als zentralem Punkt ergibt sich hier eine stimmungsvolle, weihnachtliche Atmosphäre. Besonders erwähnenswert ist neben der wunderschönen Weihnachts-Pyramide die vor der St. Gotthard Kapelle aufgebaute Krippe mit ihren lebensgroßen Holzfiguren, eine der größten ihrer Art in Europa.

Die Seniorenunion hatte vorab auf dem nur wenige Schritte vom Weihnachtsmarkt abgesetzten „Mainzer Weihnachtsdorf“ eine Hütte angemietet, wo man bequem und wetterunabhängig seinen Glühwein, seine Bratwurst oder sonstige Leckereien zu sich nehmen konnte. Das Weihnachtsdorf war so auch für jeden Teilnehmer der ideale Ausgangspunkt für einen individuellen Bummel über den Weihnachtsmarkt oder einen Besuch des Domes.

Ein interessanter, ereignisreicher und schöner Tag ging weit nach Einbruch der Dunkelheit mit der Rückfahrt nach Hennef zu Ende.

Ulla und Jürgen Leidolf