NRW-Plan sorgt für gerechte Verteilung

4. Dezember 2025 in Meldungen

Die CDU-Fraktion Hennef stellt klar: „Der Vorschlag der SPD-Landtagsfraktion zur Verteilung der Bundesmittel aus dem Infrastruktur-Sondervermögen hätte Hennef deutlich schlechter gestellt, während der NRW-Plan der CDU geführten Landesregierung unserer Kommune fairere und höhere Mittel ermöglicht.“

Während der NRW-Plan der Landesregierung eine pauschale und flächendeckende Mittelvergabe vorsieht, schlägt die SPD-Landtagsfraktion vor, die Bundesmittel über 12 Jahre mit einer 80-prozentigen Kommunalquote auszuschütten. Die dabei entstehende Verteilung zeigt jedoch eine extreme Bevorzugung der Metropolen:

  • Dortmund würde über 991 Mio. Euro (+633 Mio. Euro ggü. NRW-Plan) erhalten,
  • Essen über 867 Mio. Euro (+532 Mio. Euro),
  • Duisburg über 815 Mio. Euro (+514 Mio. Euro).

Für Hennef hingegen fiele der SPD-Betrag deutlich geringer aus als die Pauschalzuweisung im NRW-Plan.

Sören Schilling, Fraktionsvorsitzender, erklärt: „Der Vorschlag der SPD Landtagsfraktion ist ein Finanzmodell, das uns in Hennef klar benachteiligen würde. Statt fairer Chancen gäbe es für uns erhebliche Nachteile.“

Der von Ministerpräsident Hendrik Wüst vorgelegte Nordrhein-Westfalen-Plan umfasst 31,2 Milliarden Euro, davon 21,3 Milliarden Euro für die Kommunen68 Prozent des Gesamtvolumens. Hennef erhält daraus 20,76 Mio. Euro, die flexibel einsetzbar sind. Unter anderem für Kitas und Schulen, Straßen, Radwege, Sport und Sicherheit.

Zusätzlich profitieren die Kommunen von 2,7 Milliarden Euro gezielter Förderprogramme und einer Garantie von 27,6 Milliarden Euro GFG-Investitionspauschalen – ein Sicherheitsnetz, das im SPD-Vorschlag fehlt.

„Für Hennef ist der Unterschied eindeutig. Wir würden nach dem SPD Modell 613.000 Euro weniger erhalten“, betont die CDU-Fraktion. „Die Pauschalzuweisungen aus dem NRW-Plan sind für uns höher und vor allem verlässlicher als das SPD-Modell. Der NRW-Plan sorgt für gerechte Investitionen – nicht nur in Großstädten, sondern im ganzen Land.“

CDU und SPD vereinbaren Zusammenarbeit im Hennefer Stadtrat

13. November 2025 in Meldungen

Seit der Kommunalwahl sind erstmals acht Parteien im Hennefer Stadtrat vertreten. Dadurch kommen Kooperationen mit zwei oder drei Parteien nicht auf eine Mehrheit der Stimmen. Mit einer Ausnahme: Die beiden großen Parteien im Rat vereinbarten mit einer gemeinsamen Zielvereinbarung eine themenbezogene Zusammenarbeit für Hennef. Die Parteivorsitzenden von CDU und SPD, Peter Ehrenberg und Oliver Brock sowie die beiden Fraktionsvorsitzenden Hanna Nora Meyer und Sören Schilling unterzeichneten die Vereinbarung unter Anwesenheit von Bürgermeister Mario Dahm, der der Verhandlungsrunde angehörte, genau wie die Parteigeschäftsführerin der CDU, Claudia Dederich.

„CDU und SPD konnten bei der Kommunalwahl über zwei Drittel der Wählerstimmen auf sich vereinen und haben daher eine besondere Verantwortung für stabile, demokratische Verhältnisse und eine zukunftsfähige Gestaltung in unserer Stadt. In mehreren Verhandlungsrunden konnten wir viele thematische Gemeinsamkeiten feststellen und an anderen Stellen gute Kompromisse finden, die wir in einer Zielvereinbarung festgehalten haben. So wollen wir auch ohne eine feste Kooperation konstruktiv zusammenarbeiten und laden dazu auch alle anderen demokratischen Fraktionen ein“, erklären Peter Ehrenberg und Oliver Brock.

Die Vereinbarung unter dem Titel „Verantwortung für Zukunft und Zusammenhalt“, der die Wahlkampfslogans beider Parteien verbindet, benennt für viele Politikfelder und anstehende Entscheidungen gemeinsame Positionen und Kompromisse. Dabei spielen vor allem Investitionen in Bildung, eine Belebung der Innenstadt, die Entwicklung von Gewerbeflächen und die Schaffung von Wohnraum, aber auch Mobilität, Klimaanpassung und die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt eine wichtige Rolle. Gemeinsam vereinbaren beide Parteien und Fraktionen in der Präambel, dass Mehrheiten nur in der demokratischen Mitte des Rates, ohne Beteiligung der „AfD“, gesucht werden.

„Unsere Arbeitsgrundlage für eine demokratische Kultur im neuen Stadtrat ist die Hennefer Erklärung. Inhaltlich haben wir viele wichtige Projekte für Hennef verabredet, bei denen sich beide Parteien und ihre Programme wiederfinden. Uns ist wichtig, dass wir in den kommenden Jahren weiterhin in die Infrastruktur, sei es Schule, Sport oder Verkehr, investieren.“, betonen die Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD, Sören Schilling und Hanna Nora Meyer.

„Wir nehmen das Zentrum verstärkt in den Blick, um eine lebendige Innenstadt mit einem attraktiven und abwechslungsreichen Gastronomie-, Waren- und Dienstleistungsangebot zu erhalten. Dafür wollen wir u.a. ein City-Management mit Innenstadtkümmerer aufbauen, die Aufenthaltsqualität weiter verbessern und das Parkraumkonzept überarbeiten und damit die alte Parkgebührenordnung ersetzen. Die Bauleitplanung soll ausgewogen weiterentwickelt und Baugenehmigungsverfahren beschleunigt werden. Auch das Thema Sicherheit und Ordnung genießt weiterhin einen hohen Stellenwert – „dunkle Ecken“ und Orte, an denen man sich unwohl fühlt, sollen systematisch beseitigt werden.“, betont Sören Schilling.

„Die Investitionen in die Sanierung und Erweiterung unserer Schulen sowie ein Sanierungsprogramm für Schultoiletten, aber auch die weitere Umsetzung des autofreien Schulcampus, die Erarbeitung eines Masterplans Stadtgrün, die Umsetzung des Masterplans Mobilität mit Stärkung des Rad-, Bus- und Fußverkehrs und die Entwicklung neuer Gewerbeflächen. Den Wohnungsbau wollen wir stärken und die Einrichtung einer Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft gemeinsam prüfen. Für junge Menschen werden wir eine digitale Ausbildungs- und Praktikumsbörse aufbauen, in Sportanlagen investieren und die Demokratieförderung stärken“, so die SPD-Fraktionsvorsitzende Hanna Nora Meyer.

Damit die Stadt trotz sehr schwieriger Rahmenbedingungen finanziell handlungsfähig bleibt, werden beide Parteien die künftigen Haushalte gemeinsam beraten und verabschieden, den Personalbestand konstant halten, alle Aufgaben und Standards fortlaufend überprüfen und ein übergeordnetes Finanzcontrolling einführen.

Auch zur Konstituierung des neuen Rates konnten die Parteien eine Übereinkunft erzielen. Um Strukturen effizienter zu fassen und Kosten einzusparen, wurden die Anzahl der Ausschüsse und die Anzahl der Ausschussmitglieder reduziert. Auf die Position eines dritten stellvertretenden Bürgermeisters wollen CDU und SPD verzichten. Die Vereinbarung gilt auch für wichtige personelle Entscheidungen: Max Heller (CDU) soll erster stellvertretender Bürgermeister werden, Oliver Brock (SPD) zweiter stellvertretender Bürgermeister. Die Auswahl eines 2. Beigeordneten nach dem altersbedingten Ausscheiden des Amtsinhabers erfolgt gemeinsam. Das Vorschlagsrecht liegt bei der SPD-Fraktion.

Die politische Meinungsbildung verbleibt bei den Parteien und Fraktionen. So stellt die Vereinbarung auch Punkte fest, bei denen keine Einigkeit erzielt werden kann und bei denen weiterhin unterschiedliche Positionierungen erfolgen.

Die Zielvereinbarung soll regelmäßig von den Partnern überprüft, zum 31.12.2027 evaluiert und über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit bis zum Ende der Wahlperiode entschieden werden.

Das Dokument kann hier heruntergeladen werden: Zielvereinbarung

Unterzeichnung der Zielvereinbarung: Sören Schilling und Hanna Nora Meyer (vorne) sowie Mario Dahm, Oliver Brock und Peter Ehrenberg (v.l.n.r.).

Max Heller als Vize-Bürgermeister nominiert

7. November 2025 in Meldungen

Die CDU Fraktion im Hennefer Stadtrat hat Max Heller für das Amt des stellvertretenden Bürgermeister nominiert. Die Wahl findet in der ersten Sitzung der neuen Ratsperiode statt, am Montag, den 17. November.

„Mit Max Heller setzen wir auf einen engagierten und bodenständigen Kommunalpolitiker, der sich bereits seit vielen Jahren als Sachkundiger Bürger für die Belange der Henneferinnen und Hennefer einsetzt. Seine Verbundenheit mit unserer Stadt und ihren Dörfern sowie sein klarer Blick für die Herausforderungen der Zukunft machen ihn zu einer ausgezeichneten Wahl“, erklären Sören Schilling, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Hennefer Rat, und Peter Ehrenberg, CDU-Parteivorsitzender.

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe und viele Begegnungen in Hennef und auf den Dörfern bei den verschiedenensten Anlässen. Es ist mir eine große Ehre, dass die CDU mich für dieses Amt nominiert hat“, betont Max Heller.

„Wir wünschen Max Heller viel Erfolg, Freude und Tatkraft für seine neue Aufgabe – gemeinsam für ein starkes, lebenswertes Hennef“, ergänzt Peter Ehrenberg.

Zuvor engagierte sich Thomas Wallau über zwei Jahrzehnte hinweg mit Herzblut und Weitblick in diesem Amt.

„Für seinen langjährigen Einsatz zum Wohle unserer Stadt und für die CDU Hennef danken wir Thomas an dieser Stelle sehr herzlich!“, so Sören Schilling.

 

Max Heller – nominiert für das Amt des stellv. Bürgermeisters