Die CDU-Fraktion beantragt bei der Stadt Hennef die Einrichtung eines Zebrastreifens mit rampenartiger Erhöhung in Söven an der Oberpleiser Straße sowie die Verengung der Fahrbahn am dortigen Ortseingang.
„Bisher fahren die Fahrzeuge am Ortseingang Söven von Westerhausen kommend viel zu schnell. Gerade für Schulkinder stellt das Überqueren der Straße hier an der Bushaltestelle an der Oberpleiser Straße (L 331) in Höhe der Zinnestraße ein gefährliches Unterfangen dar. Um den Schulkindern, aber auch alten und gehbehinderten Menschen zu helfen, sollte hier ein Zebrastreifen mit rampenartiger Überhöhung wie an der Bonner Straße errichtet werden.“, erklärt Wolfgang Neuhöfer, Ratsmitglied für Söven.
„Außerdem sollte in Höhe des Ortsschildes südlich der Straße ‚Alter Garten‘ die
Fahrbahn verschwenkt bzw. eingeengt werden, um die Geschwindigkeit der Fahrzeuge zu reduzieren.“, ergänzt Sigurd van Riesen, Sachkundiger Bürger der CDU-Fraktion.
Das Hennefer Ratsbündnis aus CDU, FDP und „Die Unabhängigen“ fordert eine schnellere Bearbeitung von Bauanträgen. Die Stadt Hennef wird beauftragt kurzfristig ein Konzept vorzustellen, mit dem sichergestellt wird, dass Antragsteller innerhalb von max. drei Monaten eine Baugenehmigung erhalten. Mittelfristig solle die Stadt Hennef ein System vorschlagen, mit dem das Bauamt zu einem leistungsfähigen und kundenfreundlichen Amt umgebaut werden kann.
„Hennef ist nach wie vor eine Boom-Kommune. Das uns vermittelte Bild zeigt Licht und Schatten. So gibt es diverse Hinweise auf eine „schleppende“ Bearbeitung von Bauvoranfragen bzw. Bauanträgen. Manche Bauanträge befinden sich, auch wenn es sich nicht um komplexe Fragen der Bauordnung handelt, bis zu einem Jahr und länger in der Bearbeitung.“, erklärt Ralf Offergeld, CDU-Fraktionsvorsitzender.
„Aus diesem Grunde ist es notwendig, dass dieses Amt so organisiert wird, dass es ein echtes Bürgeramt wird. Wir können uns z.B. eine Lotsenfunktion vorstellen, indem ein Sachbearbeiter die komplette Abwicklung übernimmt. Ziel muss es sein, dass diese Sachbearbeiter, die Anträge innerhalb von drei Monaten zur Genehmigung hin bearbeiten können.“, ergänzt Michael Marx, Fraktionsvorsitzender der FDP.
„Auch muss das Amt noch digitaler werden, damit Unterlagen voll digital eingereicht und auch neue Bauplanungstechniken wie das Building Information Modelling (BIM) verarbeitet werden können. Auch ermöglicht der Digitale Bauantrag ein sternförmiges Arbeiten von mehreren Abteilungen.“, so Norbert Meinerzhagen, Fraktionsvorsitzender von „Die Unabhängigen“.