CDU Hennef ehrt ihre langjährigen Mitglieder

17. Dezember 2019 in Meldungen

Ehre wem Ehre gebührt und in der Tat scheint es besonders in Hennef zahlreiche Bürgerinnen und Bürger zu geben, die sich in jedweder Form ehrenamtlich engagieren. In Sport, Musik oder Kultur, sozial oder kirchlich, aber eben auch in der Politik.

Ihre langjährigen Mitglieder würdigte traditionell mitten in der Adventszeit auch in diesem Jahr wieder die CDU Hennef im Rahmen einer Feierstunde, die dieses Mal im Kurhäuschen stattfand. Der Parteivorsitzende Thomas Wallau, selber bereits seit 37 Jahren Mitglied in der CDU, übernahm die Ehrungen höchstpersönlich und betonte wie erfreut er darüber sei, dass sich so viele Henneferinnen und Hennefer für Ihre Stadt engagieren. „Und wir reden ja hier nicht von ein paar Jahren, sondern von Jahrzehnte langem Engagement, das bei den meisten von Ihnen mehr als Ihr halbes Leben umfasst“, so Wallau, für den diese Ehrung immer eines der schönsten Ereignisse im Jahr sei.

Denn ob 25,40, 50 oder sogar 60 Jahre – zahlreiche Mitglieder, die es zu ehren galt, haben es im Laufe ihres Lebens nicht bei der Mitgliedschaft belassen, sondern setzten oder setzen sich noch immer in verschiedenster Weise für die Belange der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hennef ein: Als sachkundige Bürgerinnen und Bürger, als Ratsmitglieder, im Partei- oder Fraktionsvorstand, in Kirchengemeinden und Chören, Sport- oder Heimatvereinen und nicht zuletzt im Karneval – das gesellschaftliche Leben sowie städtische Entwicklungen aktiv mitzugestalten, ist ihnen allen eine Herzensangelegenheit.

Eine ganz besondere Ehrung verdiente sich Felix Becker. Seit 60 Jahren ist der gebürtige Westfale Mitglied in der CDU und nimmt auch noch mit stolzen 90 Jahren als Gast an Sitzungen der Gesamtfraktion teil. Vor allem in den 1970er Jahren war Becker als Ratsmitglied in zahlreichen Ausschüssen tätig und auch danach blieb er als sachkundiger Bürger weiter politisch aktiv. Als Bildungsreferent im Bistum Münster und später bei der Katholischen Arbeitnehmerbewegung Deutschlands (KAB) lag ihm besonders seine Tätigkeit im Beirat der durch den Landschaftsverband (LVR) betriebenen Landesjugendeinrichtung Abtshof am Herzen. Für seine langjährige Mitgliedschaft erhielt Felix Becker zudem ein persönliches Gratulationsschreiben Annegret Kramp-Karrenbauers.

Geehrt wurden 2019 im einzelnen für 25 Jahre Mitgliedschaft: Ali Achiri, Renate Becker-Steinhauer, Josef Bette, Erich Domagala, Christa und Johannes Große Winkelsett, Holger Heuser, Hans-Peter Höhner, Maria Karrenberg, Herbert Kreuer, Jürgen Lau sowie Irmgard Siedhoff, für 40 Jahre: Axel Balling, Anton Buschmeyer, Theo Dahm, Christel Fuchs, Heinz Heußen, Eberhard Knust, Dr. Jan Müller-Goldkuhle sowie Heidi Uersfeld, für 50 Jahre: Johannes Fortsreuter, Josef Fuchs, Günter Heimann und Wolfgang Schneider und für 60 Jahre: Felix Becker.

Hennef – Zukunftsstadt

26. Juni 2020 in Meldungen

Ein Kommunalpolitisches Programm für die nächsten Jahre…

Mit sieben statt fünf Kernthemen, lang statt kurz, mutig und einmal über den Tellerrand hinausschauend, wie Bernhard Schmitz es formulierte, stellte die CDU Hennef Mitte Juni ihr Kommunalpolitisches Programm für die kommenden fünf Jahre vor. Dabei greift die Partei altbewährte, klassische Themen ebenso auf wie interessante neue, die sich in Bereichen wie Mobilität und Stadtentwicklung genauso widerspiegeln wie bei Arbeiten, Wohnen und Leben. „Es ist ein Programm für die Zukunft“, betonte Thomas Wallau und sie seien überzeugt, mit einem attraktiven Angebot in die anstehende Kommunalwahl am 13. September zu gehen.

Neben Themenschwerpunkten wie „Bildung und Kultur“, „Jugend und Familie“, „Wohnen und Leben“ sowie „Wirtschaften und Arbeiten“, bei denen es vor allem darum geht, bereits hohe Standards und vielfältige Angebote weiter auszubauen und in alle Bereiche ökologisch nachhaltige Belange einfließen zu lassen, sind es die Digitalisierung in der Arbeitswelt sowie im Privaten, eine Stärkung des Klima- und Umweltschutzes sowie die Mobilität, die sich in dem breit gefächerten Programm wiederfinden.

„Mobilität deswegen, weil sich hier unglaublich viel tut“, erklärt Ralf Offergeld und macht deutlich, dass es dabei vor allem darum geht, endlich eine Gleichberechtigung aller VerkehrsteilnehmerInnen zu realisieren. „Entscheidend ist, dass wir mehr auf Fahrräder setzen wollen“, betont Offergeld, und das sowohl in der Innenstadt als auch auf den Dörfern, bei der Erschließung von Neubaugebieten ebenso wie beim Ausbau des Radwegenetzes. Die Aussage mal eben schnell mit dem Auto von A nach B zu kommen, dürfe beim Denken und Handeln der BürgerInnen zukünftig keine Rolle mehr spielen, so der Fraktionsvorsitzende. Dabei liegt der Fokus außerdem auf mehr Radstellplätzen und einer Radstation, Car- und Bikesharing, dem Ausbau von Schnellbuslinien, der Einrichtung von Radwegen, wo es Straßenbreiten zulassen, und einer Verkehrsberuhigung innerorts wie auf den Dörfern mit Tempo 30.

Beim Klima- und Umweltschutz ginge es nicht darum mehr als drei Bäume zu pflanzen und die ein oder andere Blühwiese anzulegen, sondern das kommunale Klimaschutzkonzept, das es bereits seit 2016 gäbe, bekannter zu machen und dessen Inhalte umzusetzen und weiterzuentwickeln. Dabei gelte es nachhaltige Energien zu nutzen, auch beim öffentlichen Gebäudmanagement ökologische Aspekte zu berücksichtigen, das Umweltbewusstsein aller zu steigern und letztendlich die Digitalisierung als Chance zum Umweltschutz zu betrachten. Auf den vorhandenen rund 4.500qm Fotovoltaik auf städtischen Gebäudedächern wolle man sich nicht ausruhen, sagte Klaus Pipke.

Auch Familien, Mehrgenerationen-Denken, Sport- und Freizeitangebote, Ehrenamt, Kultur und Denkmalschutz sowie Stärkung und Ausbau von Kitas, Schulen und dem Schulcampus finden sich in dem Kommunalpolitischen Programm der CDU Hennef wieder, ebenso wie ein Auseinandersetzen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt sowie mit der sich verändernden Arbeitswelt – nicht erst seit der Corona-Krise – konstruktiv stattfindet.

Smart City ist hier nur ein Schlagwort, dass Sören Schilling vielfach implementieren möchte. Dabei sei für vermehrtes Home-Office im gesamten Stadtgebiet und der Realisierung von Co-Working-Spaces in der Stadt eine vernünftige, gut funktionierende Infrastruktur im digitalen Bereich unerlässlich, so der stellvertretende CDU-Vorsitzende.

 

Vincent van Gogh und Weihnachtsmarkt

17. Dezember 2019 in Meldungen, SU

Am 11. Dezember fuhren 46 Mitglieder der Senioren-Union Hennef nach Frankfurt. Das erste Ziel war das renommierte Städel Museum. Hier besuchten wir die überregional hochgelobte Ausstellung „ Making Van Gogh“.

Schon durch Berichte in Funk und Fernsehen neugierig gemacht freuten wir uns auf die Führung. Im Zentrum der Ausstellung steht die Geschichte des „Mythos Van Gogh“, sowie die Bedeutung seiner Kunst für die Moderne in Deutschland. Mehr als 120 Werke, davon 50 seiner wichtigsten und bekanntesten Gemälde, werden präsentiert. Es die umfangreichste Ausstellung mit Werken von Vincent van Gogh seit 20 Jahren in Deutschland, bis Mitte Februar 2020 werden ½ Million Besucher erwartet.

Es ist nicht von ungefähr, dass eine solche Ausstellung in Frankfurt im Städel Museum stattfindet. Schon Anfang des letzten Jahrhunderts erkannte das Städel die Bedeutung dieses Ausnahmekünstlers und kaufte drei seiner Werke bevor er in weiten Kreisen Anerkennung fand. Es war faszinierend, viele der bekannten Bilder im Original betrachten zu können.

Anschließend brachte uns der Bus im strömenden Regen auf die andere Mainseite in die Altstadt, wo rund um den Römerberg der Weihnachtsmarkt stattfand. Die vielen festlich geschmückten Buden verlockten zum Kaufen, Essen und Trinken. Heißer „Äppelwoi“ und Original Frankfurter „Bethmännchen“ waren hier etwas Neues für die meisten von uns.

Trotz der Weitläufigkeit des Weihnachtsmarktes blieb noch Zeit, den Dom, die Nikolaikirche, die Paulskirche und die sorgfältig restaurierten Häuser rund um Hühnermarkt und Römer anzuschauen. Die gute Stimmung trotzte dem Regen, um 19:00 Uhr freuten wir uns dann über einen warmen, trockenen Bus und fuhren müde aber zufrieden wieder zurück nach Hennef.