Frauen Union (FU) Hennef wählt neuen Vorstand

21. Januar 2026 in FU, Meldungen

Die Frauen Union (FU) der CDU Hennef hat für die nächsten zwei Jahre einen neuen Vorstand gewählt.

Zur Vorsitzenden der Vereinigung wurde erstmals Eva Vendel gewählt.Ihr zur Seite im Vorstandsteam stehen als Stellvertretende Vorsitzende Corinna Neuhöfer sowie als Beisitzerinnen Elisabeth Keuenhof, Uta Kugland, Athina Lexutt, Katarina Lindlar, Regina Osterhaus-Ehm und Barbara Veen.

Die bisherige Vorsitzende der FU Hennef und amtierende Vorsitzende der FU Rhein-Sieg Monika Grünewald stellte sich nach knapp 13 Jahren Vorsitz nicht mehr zur Wahl.

Eva Vendel hat bereits etliche Jahre an Erfahrung in der Vorstandsarbeit der Frauen Union auf Stadt-, Kreis, und Bezirksebene gesammelt.

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe mit einem tollen Team. Eine Mischung aus jüngeren und erfahreneren Persönlichkeiten, die alle viel mitbringen, um erfolgreiche ehrenamtliche Arbeit für die FU Hennef und damit auch für die CDU zu leisten.“, so die neue Vereinigungsvorsitzende.

Der neue Vorstand vereint ein Team von modernen Frauen mit den unterschiedlichsten persönlichen Eigenschaften in verschiedensten Lebensphasen.
Eine Mischung, die es der FU Hennef ermöglicht, die Bedürfnisse der Frauen in Hennef optimal in den Fokus zu nehmen, maßgeschneiderte Politik anzubieten und umzusetzen.

Neben der inhaltlichen politischen Arbeit und der Präsenz der Frauen Union mit Sachthemen, politischen Informationen und als Ansprechpartnerin für alle Henneferinnen soll ein weiterer Schwerpunkt u. a. auch die Vernetzung der Frauen Union mit den anderen Vereinigungen der CDU Hennef – Junge Union, Senioren Union, CDA, MIT – sein.

Als wichtig erachtet wird zukünftig zudem der Austausch des Vorstands der Frauen Union mit der SAG – CDU Kleiderstube – unter der dortigen Leitung von Claudia Wiemann als Vorsitzende und dem dortigen Vorstandsteam.
Dieser Austausch soll neu belebt und vertieft werden.

Die CDU-Kleiderstube Hennef ist vor 50 Jahren von Frauen aus der Frauen Union heraus gegründet worden. An diese gemeinsame Erfolgsgeschichte wollen die Frauen der CDU Hennef zukünftig wieder gemeinsam und verstärkt anknüpfen.

Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) zur Ortsumgehung Uckerath/Bierth

16. Januar 2026 in Meldungen

Die Diskussion beschäftigt die Bürgerinnen und Bürger schon seit vielen Jahrzehnten.Nun geht es weiter: Ein zentraler Schritt ist die sogenannte Umweltverträglichkeitsstudie (UVS), die notwendig ist, um in die nächsten Planungsschritte einsteigen zu können. Bereits der damalige Bürgermeister Pipke hatte hierzu mit dem damaligen NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst vereinbart, dass die Stadt – gegen Kostenerstattung – die erforderlichen Ausschreibungen übernimmt.

Inzwischen konnte ein Ingenieurbüro gefunden und beauftragt werden. Die Studie soll noch in diesem Jahr starten und sich über rund ein Jahr, also eine komplette Vegetationsperiode, erstrecken.

Die Hennefer CDU freut sich über diesen Fortschritt, setzt sie sich doch schon seit langem für eine große Lösung ein, um die Anwohnerinnen und Anwohner möglichst umfassend zu entlasten. „Wir sind sehr froh, dass wir einen großen Schritt weiterkommen und danken allen, die sich seit langem für diese Entlastung einsetzen“, erklären Fraktionsvorsitzender Sören Schilling, Vize-Bürgermeister Max Heller sowie die Ratsmitglieder Claudia Dederich und Karl-Michael Büllesbach.

Ebenso erfreut zeigen sich Landtagsabgeordneter Björn Franken und Bundestagsmitglied Lisa Winkelmeier-Becker: „Mit der Umweltverträglichkeitsstudie erhalten wir Klarheit darüber, welche Variante am besten geeignet ist.“

NRW führt mit ABC-Klassen verpflichtende Sprachförderung vor der Einschulung ein

13. Januar 2026 in Meldungen

Landtagsabgeordneter Grunwald: Meilenstein der Bildungspolitik für mehr Qualität und Chancengerechtigkeit

Die schwarz-grüne Zukunftskoalition bringt mit den ABC-Klassen verpflichtende schulische Vorkurse im Schuljahr vor der Einschulung auf den Weg, um die Qualität im Bildungsbereich sowie die Chancengerechtigkeit für Schülerinnen und Schüler zum Grundschulbeginn deutlich zu steigern. Zukünftig folgt ein verpflichtendes Förderangebot für alle Kinder, wenn im Rahmen der Schuleingangsuntersuchungen ein Defizit in der deutschen Sprache festgestellt wird. Unabhängig davon, ob die Kinder einen Kindergarten besuchen oder nicht, erhalten sie an zwei Tagen in der Woche für jeweils zwei Stunden eine Sprachförderung, die von Grundschullehrkräften und pädagogischem Fachpersonal durchgeführt wird. Die Schuleingangsuntersuchung wird in diesem Zuge von Herbst auf Frühjahr des Jahres vor der Einschulung vorgezogen, so dass sich die Förderung über ein ganzes Schuljahr erstreckt. Zusätzlich sollen Schulleitungen bereits vor der Einschulung entscheiden, ob ein Kind eine zwei- oder dreijährige Schuleingangsphase durchlaufen soll. Die entstehenden Kosten für die Schulträger trägt im Sinne der Konnexität das Land.

Damit begegnet die Landesregierung dem wachsenden Druck an Grundschulen durch heterogene Klassen, in denen immer mehr Schülerinnen und Schüler nicht der deutschen Sprache mächtig sind und somit am Unterricht nur unzureichend teilnehmen können. Dies ist zum einen eine sich wiederholende negative Erfahrung für die Schülerinnen und Schüler, die dem Unterricht nicht folgen können, und wirkt sich zum anderen negativ auf die Unterrichtsqualität für den Rest der Klasse aus. Mit den ABC-Klassen wird sichergestellt, dass jedes Kind bei der Einschulung über die Grundkenntnisse der deutschen Sprache verfügt.

Der Landtagsabgeordnete und Bildungspolitiker Grunwald erklärt dazu: „Das Erlernen der deutschen Sprache ist das Fundament einer erfolgreichen Bildungslaufbahn eines jeden Kindes. Die Basis für einen guten Start in die Schule wird bereits vor dem Tag der Einschulung gelegt. Mit den ABC-Klassen schaffen wir ein verpflichtendes Angebot für alle Kinder und erreichen gerade auch diejenigen, die keinen Kindergarten besuchen. Das neue Förderangebot ist ein Meilenstein in der NRW-Bildungspolitik und wird nachhaltig die Qualität und die Chancengerechtigkeit steigern. Denn nichts ist frustrierender, als dem Unterricht vom ersten Schultag an nicht folgen zu können, weil man der Sprache nicht mächtig ist. Die gezielte und verpflichtende Sprachförderung vor der Einschulung ist ein Paradigmenwechsel und ein echter Gamechanger für die Kinder und die Bildungspolitik unseres Landes und fügt sich nahtlos ein in die bereits seit 2022 eingeleitete Reformagenda der Landesregierung.“

Die ersten verpflichtenden ABC-Klassen beginnen im Schuljahr 2028/29. Die Eltern tragen die Verantwortung für die regelmäßige Teilnahme ihrer Kinder. Kinder, die eine Kindertageseinrichtung besuchen, werden durch den Schulträger zwischen der Kindertageseinrichtung und dem Ort der ABC-Klasse befördert. Für Kinder, die keine Kindertageseinrichtung besuchen, werden vom Schulträger die Fahrkosten für die wirtschaftlichste Beförderung erstattet.