Land fördert kommunale Straßeninfrastruktur: 980.000 Euro für Hennef

12. August 2026 in Meldungen

Gute Straßen sind eine Grundvoraussetzung für Mobilität, wirtschaftliche Stärke und sichere Verkehrswege. Deshalb setzt Nordrhein-Westfalen seine Förderung der kommunalen Straßeninfrastruktur konsequent fort. Insgesamt stehen in diesem Jahr rund 160 Millionen Euro zur Verfügung. Davon profitiert Hennef und erhält 980.000 Euro für den Ausbau der Straße Wingenshof im Zusammenhang mit dem Kreuzungsumbau. Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Franken:

Björn Franken

„Mobilität beginnt vor der eigenen Haustür. Gut ausgebaute Straßen verbinden Menschen mit ihrem Arbeitsplatz, bringen Kinder zur Schule, sichern Lieferketten für unsere Unternehmen und stärken die Lebensqualität vor Ort. Unsere Kommunen stehen vor der großen Aufgabe, ihre Straßen fit für die Zukunft zu machen. Viele Verkehrswege sind über Jahrzehnte stark beansprucht worden und müssen dringend modernisiert werden. Gleichzeitig erwarten die Menschen zu Recht sichere Straßen, funktionierende Verbindungen und eine Infrastruktur, auf die sie sich im Alltag verlassen können. Genau hier setzt das Förderprogramm des Landes an. Besonders wichtig ist, dass wir den Schwerpunkt erneut auf den Erhalt und die Modernisierung bestehender Straßen legen. Wer vorhandene Infrastruktur instand hält und gezielt ausbaut, handelt wirtschaftlich vernünftig und nachhaltig. Jede sanierte Straße verbessert die Verkehrssicherheit, erhöht die Leistungsfähigkeit unseres Straßennetzes und kommt den Bürgerinnen und Bürgern unmittelbar zugute. Gerade für unsere Städte und Gemeinden sind solche Förderprogramme ein starkes Signal. Investitionen in unsere kommunale Straßeninfrastruktur sind Investitionen in die Zukunft unserer Heimat.“

Hintergrund:
Das Jahresförderprogramm 2026 umfasst insgesamt 53 Einzelmaßnahmen mit einem Fördervolumen von rund 102,23 Millionen Euro aus Landesmitteln. Rund 70 Prozent der Mittel fließen in den Aus- und Umbau verkehrswichtiger Straßen. Weitere knapp 20 Prozent entfallen auf die Erneuerung bestehender Straßen. Ein Vorhaben betrifft den Neubau einer Straße. Damit setzt das Land seinen klaren Kurs fort: Erhalt und Sanierung haben Vorrang, gleichzeitig werden gezielt Aus- und Neubaumaßnahmen umgesetzt. Ergänzt wird das Landesprogramm durch Einzelförderungen aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes. Insgesamt stehen damit in diesem Jahr rund 160 Millionen Euro für die kommunale Straßeninfrastruktur in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Auch unter schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen leistet das Land damit einen wichtigen Beitrag, um Städte, Kreise und Gemeinden bei der Modernisierung ihrer Verkehrswege nachhaltig zu unterstützen.

„Drei-Häfen-Rundfahrt“ Köln – SU

4. August 2026 in SU

Köln soll der zweitgrößte Binnenhafen-Standort Deutschlands sein?

Das war in der Beschreibung für unseren Ausflug zu lesen. Im Rahmen des Sommerprogramms der CDU, das nicht nur den Mitgliedern der Senioren Union Hennef, sondern allen Hennefern offensteht, bot unsere Vereinigung eine Drei-Häfen-Rundfahrt auf dem Kölner Rheinabschnitt an.

Von dem stylischen Rheinau Hafen mit den Kranhäusern hat man viel gehört und gesehen. Aber wo verstecken sich die anderen offenbar bedeutenden Hafenanlagen, fragte sich wohl mancher und die Neugier war geweckt. Da die Reservierung von Bus und Plätzen auf dem Schiff der KölnTourist-Flotte nur 44 Personen zuließ, konnte eine weitaus größere Zahl an Interessenten leider nicht dabei sein – aber vielleicht im nächsten Jahr.

Die Fahrt am 22. Juli 2026 fand an einem der kühleren Tage des Monats statt, stark bewölkt, aber trocken. Der Fußweg entlang der belebten Uferpromenade mit den herausgeputzten Altstadthäusern auf der einen und dem Schiffsverkehr und den am Ufer liegenden Passagierschiffen auf der anderen Seite war eine gute Einstimmung auf das Kommende. Am Anleger 10 warteten wir auf den Einlass und trafen auf den Stadtführer Herrn Noll, der uns die nächsten drei Stunden begleiten sollte.

Nachdem alle einen Platz gewählt hatten – im Schiff oder auf dem Freideck – ging es los. Zunächst vorbei am Rheinau Hafen mit den Kranhäusern, dem benachbarten Schokoladenmuseum und der Drehbrücke, dann Richtung Süden am Deutzer und Mülheimer Hafen entlang. Herr Noll erklärte sehr detailreich, was es an den Anlegestellen und auch an Gebäuden, historischen Lagerhäusern, an Ausflugslokalen und auch an entstandenen und entstehenden neuen Stadtteilen zu sehen gab.

Dann kamen wir zum Niehler Hafen. Er ist der flächenmäßig größte und umschlagstärkste Hafen der Stadt. Letztes Jahr wurde der 100. Geburtstag des Hafenstandortes Niehl gefeiert.  Die Teilnehmer staunten nun über die unerwartete Ausdehnung der Anlagen. In und um vier riesige Hafenbecken gab es viel zu sehen: Lagerhallen, Getreidesilos und Gewerbebauten.

In einem Becken nehmen sogenannte Portalkräne Schrott auf und verladen diesen. Auf einem erhöhten Platz an  Land liegt ein aufgebocktes Schiff, das über eine spezielle Vorrichtung zum Reparaturplatz gezogen wurde.

Dann der Containerhafen, bis zu 1000 mit unterschiedlichen Waren beladene Container werden pro Tag hier bearbeitet. Mit Blick auf die gestapelten Container fragte der Stadtführer: „Sind die leer oder voll?“ – „Die sehen leer aus.“, antworteten mehrere Gäste. Gelächter. Woran sollte man das erkennen? Stimmte aber tatsächlich. Bis zu acht leere Container können aufeinandergestapelt werden, aber höchstens vier volle.

Dann drehte das Schiff und wir kehrten zurück zum Ausgangspunkt. Unterwegs, diesmal am rechten Ufer entlang. Gleich am Eingang des Mülheimer Hafens, der als Schutzhafen angelegt wurde, gibt es einen Sicherheitsbereich für Gefahrgutschiffe. Im weiteren Verlauf sind die Werftanlagen Deutz und Einrichtungen des Wasser- und Schifffahrtsamtes zu sehen.

Dann war das Ende der Rundfahrt gekommen.

Durch den unterhaltsamen und informativen Vortrag des Stadtführers waren drei Stunden wie im Flug vergangen. Vollgepackt mit vielen Eindrücken hatte man nun ein Bild vom zweitgrößten Binnenhafen Deutschlands.

Text: Ev Kreienbruch – Fotos: Heinz-Jürgen Leidolf

Rund 2,7 Millionen € für Hennef

22. Juli 2026 in Meldungen

Das Land Nordrhein-Westfalen und der Bund unterstützen im Rahmen der „Städtebauförderung 2026“ Projekte in Hennef und Windeck mit mehr als 6,2 Millionen €. Diese Vorhaben gehören zur Fortsetzung der REGIONALE 2025 im Fördergebiet „Bergisches Rheinland“, für die insgesamt rund 28,9 Millionen € vorgesehen sind. Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Franken:

„Ich freue mich sehr, dass Projekte in unserer schönen Heimat von Land und Bund eine finanzielle Unterstützung in Millionenhöhe erhalten. In Stadt Blankenberg werden mit rund 2,476 Millionen € der barrierearme Ausbau des Scheurengartens, der zweite Bauabschnitt des Panoramaweges, die Umsetzung des Lichtkonzepts für die Stadtmauer sowie der zweite Bauabschnitt des Kultur- und Heimathauses gefördert. Beispielsweise eine öffentliche WC-Anlage und ein neues Beschilderungs- und Besucherinformationssystem. Wer Blankenberg kennt, weiß, wie viel Potenzial in diesem Ort steckt. Für Gäste wird der Besuch damit noch angenehmer gestaltet.

In Windeck wird das ‚Dorf der Generationen‘ mit rund 3,740 Millionen € unterstützt. Es entsteht ein Ort, an dem sich Jung und Alt begegnen und an dem auch außerschulische Bildung stattfinden kann. Für eine Flächengemeinde wie Windeck ist solch ein Treffpunkt von großer Bedeutung, denn er hält das Miteinander zusammen. Mir ist wichtig, dass wir den ländlichen Raum nicht aus dem Blick verlieren, wenn über Stadtentwicklung gesprochen wird. Diese Förderungen zeigen, dass sich Beharrlichkeit auszahlt. Mein Dank gilt allen, die in den Verwaltungen, in den Räten und im Ehrenamt daran mitgearbeitet haben.“

Hintergrund:
Für die „Städtebauförderung 2026“ stellen Land und Bund rund 356 Millionen € für 139 Einzelvorhaben in 117 Städten und Gemeinden bereit. Das Land finanziert davon 185 Millionen €, der Bund rund 171 Millionen €. Auf den Regierungsbezirk Köln entfallen 25 Projekte mit 62,1 Millionen €. Für alle Vorhaben des Programms 2026 hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung den vorzeitigen Maßnahmenbeginn erteilt. Die Kommunen müssen also nicht auf den Bewilligungsbescheid warten, um zu starten. Anträge für die Städtebauförderung 2027 können bereits jetzt gestellt werden. Die Frist endet am 31. Oktober 2026 bei den zuständigen Behörden