Das Land Nordrhein-Westfalen und der Bund unterstützen im Rahmen der „Städtebauförderung 2026“ Projekte in Hennef und Windeck mit mehr als 6,2 Millionen €. Diese Vorhaben gehören zur Fortsetzung der REGIONALE 2025 im Fördergebiet „Bergisches Rheinland“, für die insgesamt rund 28,9 Millionen € vorgesehen sind. Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Franken:

„Ich freue mich sehr, dass Projekte in unserer schönen Heimat von Land und Bund eine finanzielle Unterstützung in Millionenhöhe erhalten. In Stadt Blankenberg werden mit rund 2,476 Millionen € der barrierearme Ausbau des Scheurengartens, der zweite Bauabschnitt des Panoramaweges, die Umsetzung des Lichtkonzepts für die Stadtmauer sowie der zweite Bauabschnitt des Kultur- und Heimathauses gefördert. Beispielsweise eine öffentliche WC-Anlage und ein neues Beschilderungs- und Besucherinformationssystem. Wer Blankenberg kennt, weiß, wie viel Potenzial in diesem Ort steckt. Für Gäste wird der Besuch damit noch angenehmer gestaltet.

In Windeck wird das ‚Dorf der Generationen‘ mit rund 3,740 Millionen € unterstützt. Es entsteht ein Ort, an dem sich Jung und Alt begegnen und an dem auch außerschulische Bildung stattfinden kann. Für eine Flächengemeinde wie Windeck ist solch ein Treffpunkt von großer Bedeutung, denn er hält das Miteinander zusammen. Mir ist wichtig, dass wir den ländlichen Raum nicht aus dem Blick verlieren, wenn über Stadtentwicklung gesprochen wird. Diese Förderungen zeigen, dass sich Beharrlichkeit auszahlt. Mein Dank gilt allen, die in den Verwaltungen, in den Räten und im Ehrenamt daran mitgearbeitet haben.“

Hintergrund:
Für die „Städtebauförderung 2026“ stellen Land und Bund rund 356 Millionen € für 139 Einzelvorhaben in 117 Städten und Gemeinden bereit. Das Land finanziert davon 185 Millionen €, der Bund rund 171 Millionen €. Auf den Regierungsbezirk Köln entfallen 25 Projekte mit 62,1 Millionen €. Für alle Vorhaben des Programms 2026 hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung den vorzeitigen Maßnahmenbeginn erteilt. Die Kommunen müssen also nicht auf den Bewilligungsbescheid warten, um zu starten. Anträge für die Städtebauförderung 2027 können bereits jetzt gestellt werden. Die Frist endet am 31. Oktober 2026 bei den zuständigen Behörden