Gemeindefinanzierung 2026: Mehr als 17,6 Millionen € für Hennef

28. Oktober 2025 in Meldungen

Die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen erhalten durch das Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) im kommenden Jahr Rekordzuweisungen in Milliardenhöhe. Und auch der östliche Rhein-Sieg-Kreis profitiert mit 75.184.556 € deutlich.

Diese Zuweisungen verteilen sich wie folgt: Eitorf: 17.207.803 € / Hennef: 17.663.962 € / Much: 5.560.150 € / Neunkirchen-Seelscheid: 6.793.848 € / Ruppichteroth: 7.911.637 € / Windeck: 20.045.130 €. Die Verwaltung des Rhein-Sieg-Kreises erhält 135.259.294 €.

Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Franken:

„Mit dem Gemeindefinanzierungsgesetz erhält der östliche Rhein-Sieg-Kreis im Jahr 2026 mehr als 75 Millionen Euro – das sind über 5 Millionen Euro mehr als im Vorjahr! Unsere Kommunen leisten tagtäglich Großartiges – sei es in der Kinderbetreuung, bei der Instandhaltung der Infrastruktur oder in der sozialen Daseinsvorsorge. Damit sie das auch morgen noch können, braucht es eine stabile und verlässliche Finanzausstattung. Die Mittel aus dem GFG sind Grundlage für die kommunalen Haushalte und sichern Investitionen. Das Gemeindefinanzierungsgesetz sorgt zudem für einen fairen Ausgleich zwischen finanzstarken und strukturschwächeren Kommunen bei uns in NRW. Mit dem Nordrhein-Westfalen-Plan, der Gemeindefinanzierung 2026 und der geplanten Altschuldenlösung bieten wir unseren Städten und Gemeinden auch langfristig Planungssicherheit und Stabilität.“

Der Fraktionsvorsitzende der CDU im Rat der Stadt Hennef, Sören Schilling, freut sich:

„Die CDU geführte Landesregierung zeigt erneut, wie ihr die Unterstützung der Kommunen am Herzen liegt. Das ist en gutes Signal zur Entlastung der Städte und Gemeinden.“ 

CDU-Fraktion Hennef begrüßt den „Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur“

23. Oktober 2025 in Meldungen

Mit dem von Ministerpräsident Hendrik Wüst vorgestellten „Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur setzt die Landesregierung ein deutliches Zeichen für Zukunft, Verlässlichkeit und Zusammenhalt. Über 31,2 Milliarden Euro werden in den kommenden zwölf Jahren in Bildung, Verkehr, Energie und öffentliche Einrichtungen investiert – 21,3 Milliarden Euro davon fließen direkt an die Kommunen. Von diesen 21,3 Milliarden Euro werden 11,3 projektbezogen ausgeschüttet und 10 Miliarden pauschal an die Kommunen. Von der pauschalen Ausschüttung entfallen auf Hennef rund 20,76 Millionen Euro über die nächsten 12 Jahre bzw. jährlich rund 1,73 Millionen Euro. Hinzu werden weitere Projektbezogene Förderungen kommen.

Für die CDU-Fraktion Hennef ist klar: Dieses Programm ist ein historischer Aufbruch für Nordrhein-Westfalen und eine große Chance für unsere Region.

„Das ist ein starkes Signal aus Düsseldorf: Die Landesregierung stärkt die Städte und Gemeinden, ohne neue Bürokratie aufzubauen. Endlich können wir vor Ort langfristig planen und investieren – in Schulen, Straßen, Sportstätten und digitale Infrastruktur.“, betont Sören Schilling, Fraktionsvorsitzender der CDU Fraktion Hennef.

Langfristige Sicherheit für kommunale Investitionen

Der NRW-Plan sieht vor, dass die Investitionspauschalen bis 2037 in fester Höhe garantiert bleiben – selbst bei schwankender Einnahmenlage. Damit wird den Kommunen ein bislang einzigartiges Maß an Planungssicherheit gegeben.

„Diese Planungssicherheit ist Gold wert. Wir in Hennef können nun Investitionen nicht nur beschließen, sondern auch verlässlich umsetzen. Das schafft Vertrauen bei Bürgerinnen und Bürgern und stärkt die Handlungsfähigkeit der Kommunalpolitik.“, betont Sören Schilling.

Besonders begrüßt die CDU-Fraktion, dass das Geld pauschal und ohne aufwendige Antragsverfahrenbereitgestellt werden. Das ist ein echter Durchbruch beim Bürokratieabbau und unterstreicht das Vertrauen des Landes in die kommunale Selbstverwaltung.

Gleichzeitig weist der CDU-Fraktionschef darauf hin, dass der kommunale Anteil an den Investitionsmitteln aus seiner Sicht noch stärker hätte ausfallen können.

Klarer Fokus auf Bildung, Mobilität und Klimaschutz

Die Schwerpunkte des NRW-Plans liegen in den Bereichen Bildung und Betreuung, Verkehr und Digitalisierung, Energieeffizienz und Klimaschutz sowie öffentliche Sicherheit.

Damit setzt die Landesregierung genau dort an, wo der Investitionsbedarf auch bei uns am größten ist.

Europa-Schecks 2026: Jetzt bewerben und Europa vor Ort erlebbar machen!

30. September 2025 in Meldungen

Die nordrhein-westfälische Landesregierung unterstützt auch im kommenden Jahr wieder kreative und engagierte Projekte mit europapolitischem Bezug. Ab dem 1. Oktober 2025 können sich Vereine, Schulen, Kommunen und zivilgesellschaftliche Initiativen aus ganz NRW erneut für die Europa-Schecks 2026 bewerben. Darauf weist der Landtagsabgeordnete für den südlichen Rhein-Sieg-Kreis, Jonathan Grunwald (CDU), hin und ruft zur regen Beteiligung auf.

Symbolbild © CDU Deutschland

„Mit den Europa-Schecks wird der europäische Gedanke dort gefördert, wo er gelebt wird – in Schulen, in Vereinen, bei Kulturveranstaltungen und im Ehrenamt. Ich möchte alle engagierten Gruppen und Einrichtungen in der Region ermutigen, sich zu bewerben und damit Europa sichtbar und erlebbar zu machen“, so Grunwald.
Mit der Landesinitiative stellt die NRW-Staatskanzlei im Jahr 2026 erneut eine Million Euro zur Verfügung. Förderfähig sind Projekte, die europäische Werte stärken, das Verständnis für Demokratie in der EU fördern oder Menschen für europapolitisches Engagement begeistern. Erfolgreiche Anträge können mit bis zu 25.000 Euro unterstützt werden.

Zu den geförderten Projekten der vergangenen Jahre zählen etwa internationale Austauschformate, kulturelle Begegnungen, Workshops an Schulen, Film- und Diskussionsabende oder kreative Veranstaltungsreihen mit Europa-Fokus.

Die erste Bewerbungsfrist für das Jahr 2026 endet am 1. Dezember 2025. Bewerbungen können online eingereicht werden unter: www.europaschecks.nrw