Anlaufpunkt für Jugendliche im Neubaugebiet Uckerath Süd/Ost

10. März 2020 in Meldungen

Antrag einstimmig durch Jugendhilfeausschuss beschlossen

Der Antrag der Uckerather CDU-Ratsmitglieder an die Stadt Hennef, zu prüfen, inwieweit im neuen Baugebiet „Uckerath Süd/Ost“ eine Fläche für Jugendliche bereitgestellt werden kann, die dem Spielplatzalter entwachsen sind, wurde einstimmig vom Jugendhilfeausschluss beschlossen. Über eine entsprechende Konzeption soll beraten werden, sobald eine Fläche gefunden wurde. Hierbei sollen bereits in Uckerath wohnende Jugendliche einbezogen werden, um die Interessen der Zielgruppe angemessen zu berücksichtigen.

„Das neue Baugebiet ist sehr attraktiv für junge Familien. Nach bisherigen Planungen sind sowohl ein Kindergarten, als auch ein Kinderspielplatz vorgesehen, was wir sehr begrüßen.“, erklärt Claudia Berger, Ratsmitglied für Uckerath.

„Aus unserer Sicht fehlt bislang eine Fläche für Kinder und Jugendliche, die dem Kindergarten- bzw. Spielplatzalter entwachsen sind, so wie z.B. im Jugendpark Hennef.“, ergänzt Claudia Dederich, Ratskandidatin für Uckerath.

Leerstand von Ladenlokalen kreativ nutzen

22. September 2019 in JU, Meldungen

Vereinen und Künstlern Raum zur Präsentation geben

Mit einem Antrag zur kreativen Nutzung von leerstehenden Ladenlokalen wendet sich die Junge Union, unterstützt von den CDU-Ratsmitgliedern Peter Martius und Ralf Offergeld, an die Stadt Hennef. Diese solle über die Wirtschaftsförderung den Kontakt zu den Eigentümern aufnehmen, um sie bei einer Vermietung an Gewerbetreibende zu unterstützen. Wenn dies nicht gelingt, sollte auch eine Vermietung an Vereine oder Künstler vorgeschlagen werden.

Leerstand von Ladenlokalen im Zentrum von Hennef senkt die Attraktivität für Einkäufer, andere Ladeninhaber und Anwohner. Diesem leider immer wiederkehrenden Zustand solle die Stadt Hennef aktiv entgegentreten. Hierbei müsse jeder Fall muss individuell betrachtet werden.

„Die Leerstände haben sich in den letzten Monaten in unserer Stadt deutlich reduziert. Ins Auge fallen z. Zt. das Ladenlokal des ehem. „Music Adventure“ am Marktplatz und die Eingangsfläche beim Saturn. Diese hat eine hohe Bedeutung, damit die dortigen Gewerbetreibenden möglichst dauerhaft gestärkt werden und das Center als Frequenzbringer für die Innenstadt erhalten bleibt.“, erklärt Peter Martius, Ratsmitglied und Mitglied der Werbegemeinschaft. Die Wirtschaftsförderung der Stadt sollte zunächst Gespräche mit den Vermietern suchen und sich erkundigen, an welchen Handicaps Vermietungen scheitern oder nicht zu Stande kommen und in den Gesprächen dann Unterstützung und kreative Ideen und Konzepte anbieten.

Wenn die Vermietungsbemühungen an Gewerbetreibende zu keinem Erfolg führen und sich der Leerstand über Monate hinzieht, könnte die Stadt versuchen, die Vermieter über Anreize und mit tatkräftiger Unterstützung zu einer Vermietung der Ladenlokale an Vereine oder Künstler zu motivieren.

„Um das leerstehende Ladenlokal im Eingangsbereich des Saturn-Gebäudes könnten sich so,  beispielsweise soziale Vereine und Initativen, Heimat- und Sportvereine bewerben, um sich in zweiwöchigem Rhythmus mit Roll-Ups, Aufstellern und auf kreative Weise zu präsentieren.“, erklärt Christoph Laudan, Vorsitzender der JU-Hennef, die Idee.

„Um bei kürzer andauerndem Leerstand trostlose Schaufenster zu vermeiden, könnte die Stadt Vermieter unterstützen, die Schaufensterscheiben der leerstehenden Ladenlokale in der täuschend echten Optik von unterschiedlichen Fachgeschäften zu bekleben, die den Eindruck vermitteln, als ob sie in Betrieb seien. Dies könnte helfen das Innenstadtbild bei Leerständen zu verbessern.“, ergänzt Max Heller, Mitglied im Vorstand der Jungen Union Hennef.

Räume für Jugendliche und junge Erwachsene in Hennef #freiraum

7. März 2020 in JU

JU-Antrag einstimmig durch Jugendhilfeausschuss beschlossen

Der Antrag der Jungen Union Hennef (JU), die Verwaltung zu beauftragen einen Ort oder Räumlichkeiten für Jugendliche und junge Erwachsenen im Stadtgebiet und auf den Dörfern zu finden, der ihre Bedürfnisse nach einem Raum ohne pädagogische Betreuung berücksichtigt, wurde vom Jugendhilfeausschuss der Stadt Hennef einstimmig beschlossen.

Die Zielgruppe der Kinder und jüngeren Jugendlichen wird in Hennef u.a. durch das städtische Kinder- und Jugendhaus, sowie das ev. „klecks“ und im Jugendpark betreut. Ältere Jugendliche und junge Erwachsene können teilweise ebenfalls auf diese Angebote zurückgreifen, wünschen sich vielfach allerdings auch Rückzugsräume ohne pädagogische Betreuung, um sich mit Freunden zu treffen und ihre Freizeit zu verbringen. Vielfach wird der Aufenthalt von Gruppen Jugendlicher und junger Erwachsener im Stadtzentrum, auf den Dörfern und in Wohngegenden allerdings als störend wahrgenommen.

„Es könnte sich hierbei sowohl um Räumlichkeiten in einem Gebäude oder z.B. den Bau einer Hütte mit Sitzgelegenheiten, einer Grillstelle und evtl. einer weiteren Graffitiwand handeln, die den Jugendlichen zur freien Verfügung stünden.“ erklärt Christoph Laudan, Sachkundiger Bürger im Jugendhilfeausschuss.

„Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sollen sich, sobald ein Ort gefunden wurde, von der Gestaltung bis zur Fertigstellung im Dialog mit dem Jugendamt einbringen können. Im Anschluss werden die Streetworker die Jugendlichen nur lose und auf Augenhöhe begleiten.“, führt Max Heller aus, der bereits an der Planung und Gestaltung des Jugendparks mitgewirkt hat.