Innovation Wasserstoffspeicherung

26. Juli 2022 in MIT

Mittelstands- und Wirtschaftsunion zu Besuch bei der GKN in Bonn

Wasserstofftechnologien sind ein essenzieller Bestandteil der Energiewende. Ukraine-Krieg und Gaskrise haben das Interesse an ihnen noch gesteigert.
Doch wie lässt sich dieser fluktuierende Stoff speichern und transportieren? Eine Antwort auf diese hochaktuelle Frage erhielten Mitglieder der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Rhein-Sieg bei einem Besuch der Fa. GKN in Bonn. GKN Powder Metallurgy ist Weltmarktführer im Bereich hochentwickelter Pulvermetalle und modernster Pulvermetallproduktlösungen.
„Aus unserem Kerngeschäft heraus haben wir mit viel Pioniergeist und unter Nutzung unseres globalen Netzwerks eine innovative Lösung zur dezentralen Speicherung erneuerbarer Energien entwickelt“, sagte GKN-Geschäftsführer Guido Degen und stellte den Teilnehmern das Projekt vor.
Der neu gegründete Geschäftsbereich GKN Hydrogen entwickelt innovative Systemlösungen zur sicheren, kompakten und nachhaltigen Speicherung von grünem Wasserstoff auf Basis von Metallhydriden. Die von GKN Hydrogen entwickelten dezentralen Energiesysteme wandeln Energie aus Sonne, Wind und Wasser mittels Elektrolyse in grünen Wasserstoff um und speichern diesen in Metall. Bei Bedarf wird diese Energie über eine Brennstoffzelle wieder in Strom und Wärme umgewandelt; alternativ kann der Wasserstoff auch direkt entnommen werden.
Diese Art der H2-Speicherung eignet sich für eine Vielzahl von Anwendungen, da sie sicher, kompakt, verlustfrei und zu 100 Prozent recycelbar ist.
Die Teilnehmer zeigten sich beeindruckt von der hochmodernen Technologie „Die GKN zeigt, wie die Energiewende hin zu einer zunehmend CO2-freien Wirtschaft gelingen kann“, sagte Michael Kremer, Vorsitzender der MIT Hennef.
Ein praktisches Beispiel für die aktuelle Nutzung von Wasserstoff erlebten die Teilnehmer direkt im Anschluss bei der Wasserstofftankstelle der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) in Meckenheim. Das rheinische Verkehrsunternehmen betreibt die größte Brennstoffzellenbusflotte Europas, die noch deutlich vergrößert wird. Betankt werden sie u.a. in Meckenheim.
Den Abschluss eines spannenden Tages, vollgepackt mit hochaktuellen Informationen, bildete ein gemütliches Beisammensein in der romantischen Anlage des Klosters Marienthal an der Ahr mit einer anschließenden Führung durch den Gewölbekeller des Weinguts.

Von „Hinterzimmerpolitik“ kann keine Rede sein.

23. Juli 2022 in Meldungen

Welche Alternativen mit Bauhaus besprochen wurden, bleibt Geheimnis des Bürgermeisters
Im Rahmen der Thematik um die Firma Bauhaus und einer möglichen Erweiterung in Form eines „Drive In“ in der Fritz-Jacobi-Straße erhitzen sich zunehmend die Gemüter. Sieht man alle Fakten, kann von einer Hinterzimmerpolitik keine Rede mehr sein. Unklar ist jedoch bis heute, was der Firma Bauhaus angeboten wurde. Unklar ist auch, was die Firma Bauhaus der Stadt als Ausgleich für den Parkplatz angeboten hat. Die Existenz und Inhalte dieser Gespräche bleiben leider nach wie vor das Geheimnis des Bürgermeisters und der Verwaltung.
Bereits 2018 entstand im Zuge von Gesprächen seitens der CDU Faktion die Idee des autofreien Schulcampus, die bei den weiterführenden, ortsansässigen Schulen auf Zustimmung stießen. In verschiedenen Workshops wurde die Idee durch das eingesetzte Planungsteam weiter mit Leben gefüllt.
Der autofreie Schulcampus ist mittlerweile breiter Konsens. Damit ergibt sich die Notwendigkeit des Baus eines Parkhauses für Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler. Mittlerweile wurde in Folge mehrerer Gespräche mit den Akteuren auf dem Campus die Idee zum Bau eines Parkhauses auf dem „Platanenparkplatz“ wiederentdeckt. Mit diesem Standort kann eine Autofreiheit des Campus und maximale Flächennutzung für die Schülerinnen und Schüler erreicht werden.
Die Firma Bauhaus befasst sich laut Ausschussunterlagen seit 2016 mit der Erweiterung des Baumarktes um einen „Drive in“. Im Laufe der Planung und der bei solchen Großprojekten einhergehenden Abstimmung mit der Stadtverwaltung wurden unterschiedliche Varianten erarbeitet. Bereits während der ersten Vorlage im Planungsausschuss wurde die Verwaltung von uns gebeten, Alternativen mit der Firma Bauhaus zu diskutieren. Bei der erneuter Vorlage hieß es lediglich, dass die Alternative „Umsetzung des Drive In auf dem Parkplatz des Bauhauses“ durch die Firma als nicht realisierbar verworfen wurde.
Eine gemeinsame Nutzung der Fläche scheidet aus. Somit haben wir uns im Ausschuss für den Schulcampus und damit gleichzeitig gegen die Erweiterung des Bauhauses an diesem Ort entschieden.
Bauhaus ist jedoch ein zuverlässiges und bedeutendes Unternehmen für Hennef, dessen Belange uns sehr wichtig sind. Deshalb war und ist es uns ein Anliegen, eine Lösung zu finden, die auch der Firma Bauhaus eine Expansion ermöglicht. Hierzu wurden seitens unserer Fraktion – nicht zuletzt noch im letzten Planungsausschuss – Vorschläge unterbreitet (z.B. eine Verlagerung des „Drive In“ in das Gewerbegebiet jenseits der Autobahn oder eine Neuansiedlung im Gewerbegebiet Kleinfeldchen) und die Verwaltung zum zweiten Mal gebeten, das Gespräch mit der Firma Bauhaus zu suchen und an einer gemeinsamen Lösung zu arbeiten.
Es bleibt weiterhin der Auftrag an den Bürgermeister und die Verwaltung, das Gespräch mit der Firma Bauhaus zu suchen, endlich die unterschiedlichen Alternativen zu erörtern und diese mit den politischen Gremien zu diskutieren!

CDU Stadtverband und CDU Fraktion im Rat der Stadt Hennef trauern um Karl Kreuzberg

10. Juli 2022 in Meldungen

CDU Stadtverband und CDU Fraktion im Rat der Stadt Hennef trauern um
Karl Kreuzberg
der im Alter von achtzig Jahren verstorben ist.
Als Stadtdirektor und Bürgermeister hat Karl Kreuzberg große Spuren hinterlassen. Sein Einsatz für Hennef war stets vorbildlich.
Insbesondere lag ihm der Ausbau der Infrastruktur am Herzen, wofür er sich mit ganzer Kraft und Leidenschaft eingesetzt hat. Ob beim Ausbau eines leistungsfähigen Kanal- und Straßennetzes, bei der Dorferneuerung oder der Schaffung von Kindergarten- und Schulplätzen: Selbst in schwierigen Situationen setzte er sich immer wieder beharrlich für Lösungen ein.
Er sorgte für eine leistungsfähige Verwaltung, für den Rathausneubau und den Umbau der Meys-Fabrik zu einem Veranstaltungs- und Kulturzentrum.
Eng mit ihm verbunden sind die Freundschaft mit Heilbad Heiligenstadt, wo er maßgeblich mit dazu beigetragen hat, dass sich dort, nach der Wende, eine neue kommunale Selbstverwaltung aufbauen konnte. Ebenso ist sein Einsatz für die Städtepartnerschaften mit Le Pecq und Nowy Dwor zu nennen, die in seiner Amtszeit geknüpft wurden.
In Hennef selbst engagierte er sich, auch nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst, für die Heimatpflege und für die Altenhilfe.
Wir danken Karl Kreuzberg für die gemeinsamen Jahre der Zusammenarbeit für Hennef und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie.

Keuter, Wallau, Offergeld