CDU hält an Variantenauswahl für Fahrradstation fest – Bürgermeister wollte beschlossenen Wettbewerb streichen

27. November 2021 in Meldungen

Am 21.06.2021 beschloss der Planungsausschuss der Stadt Hennef mit den Stimmen von SPD, Grüne und FDP den Bau einer Fahrradstation mit Radabstellanlagen und Service-Station auf dem Place Le Pecq. Den Vorschlägen von CDU und „Die Unabhängigen“ für alternative Lösungen am Bahnhof, ohne den Platz zu bebauen, wurde nicht entsprochen. Kernstück des Beschlusses vom 21.06. war ein Architektenwettbewerb, um die städtebaulich ansprechendste und praktikabelste Lösung zu finden.

Diesen Architektenwettbewerb hatte der Bürgermeister aus der Vorlage für den Planungsausschuss vom 23.11. gestrichen und stattdessen bauliche Entwürfe der Stadtverwaltung beigefügt. Diese Entwürfe sehen keine integrierte Serviceeinheit mehr vor, sondern eine separate Fläche, die erst in einem zweiten Schritt gebaut werden sollte, sobald Fördermittel vorlägen.

„Es ist keine Radstation, sondern ein Fahrradparkhaus, dass sie uns da verkaufen wollen!“, erklärte daraufhin Alexander Hillebrandt von der FDP-Fraktion, der in der Ausschusssitzung am 21.06. noch für die Radstation gestimmt hatte und ergänzte: „Der hier vorgelegte Entwurf überzeugt in keiner Weise.“

„Bei so einem zentralen Platz der Stadt kann man nach 5 Monaten nicht mit so einer dünnen Vorlage kommen, Herr Bürgermeister!“, erklärt Dirk Mikolajczak, planungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.

„Unter Berücksichtigung der Haushaltslage hatten wir verschiedenste Vorschläge gemacht, die in der letzten Ausschusssitzung keine Mehrheit gefunden haben. Dort wurde stattdessen die ‚große Lösung‘, mit einem Architektenwettbewerb gewünscht. Eine Fahrradabstellanlage auf dem Place Le Pecq ohne Service-Station ist nicht gerade Visionär, Herr Bürgermeister.“, so Markus Kania, Ratsmitglied.

Schließlich brachte die CDU-Fraktion im Planungsausschuss einen Änderungsantrag zur Vorlage des Bürgermeisters ein. Die CDU beantragte, wie bereits versprochen mehrere Varianten für eine Fahrradstation vorzulegen. Ein externer Fachplaner solle mehrere architektonisch anspruchsvolle Bauvorschläge zu machen. Hierbei solle die Service-Station, in das Gebäude integriert werden und ein sozialer Träger für den Betrieb gefunden werden. So wie in der vorangegangenen Sitzung vom 21.06. einvernehmlich festgelegt wurde.

„Die wesentlichen Eckwerte wie Kosten, Zeitraum und Leistungsbeschreibung sollen dem Planungsausschuss zur Entscheidung vorgelegt werden. Dies soll unter Einbeziehung der Expertise des ADFC sowie eines sozialen Trägers mit Erfahrung im Betrieb einer Fahrradstation erstellt werden. Die Möglichkeit zur späteren Erweiterung wird genauso aufgenommen, wie verschiedene Varianten, wie die sog. ‚Nordbebauung‘.“, erklärt Dirk Mikolajczak.

Dem Änderungsantrag der CDU stimmten schließlich neben den Fraktionen des Ratsbündnisses auch die Fraktion der SPD und der Grünen zu.

SAG der Kleiderstube wählt neu!

25. November 2021 in FU, Meldungen

Die soziale Arbeitsgemeinschaft der Frauen Union Hennef hat einen neuen Vorstand gewählt.

Lisa Kragl wurde in der gestrigen Mitgliederversammlung als 1. Vorsitzende bestätigt. Zur 2. Vorsitzenden wurde Angela Maria Langen gewählt. Alte und neue Schatzmeisterin ist Monika Beck. Elisabeth Keuenhof übernimmt die Schriftführung. Den Vorstand komplettieren die Beisitzerinnen Monika Maria Therese Priebe,Christa Maria Priss, Monika Klenner, Anne Gardner-Kaul und Mechthild Wobst.

Wir wünschen dem Neuen Vorstand viel Erfolg bei den anstehenden Aufgaben und freuen uns über die gute Zusammenarbeit!

Sonntagsöffnung der Stadtbibliothek

19. November 2021 in Meldungen

Die Fraktionen des Hennefer Ratsbündnisses von CDU, FDP und „Die Unabhängigen“ beantragen, dass die Stadtverwaltung die Nutzerinnen und Nutzer der Stadtbibliothek zu ihrer Zufriedenheit mit dem Angebot insgesamt und insbesondere zu den Öffnungszeiten befragt. Ausdrücklich solle sie die Frage nach dem Bedarf für eine Öffnungszeit am Sonntag stellen. Bei einem deutlichen Wunsch von mehr als der Hälfte der Befragten nach einer Sonntagsöffnung, solle die Stadtverwaltung Lösungsvorschläge erarbeiten.

Seit längerer Zeit steht die Frage nach der Möglichkeit einer Sonntagsöffnung in der Diskussion. Die CDU-Fraktion hat bereits mehrfach Anfragen und Anträge dazu gestellt, leider ohne befriedigende Ergebnisse. Dabei ging und geht es den Antragstellern stets um Lösungen, die nicht auf einer Ausweitung hauptamtlicher Beschäftigungsverhältnisse und zusätzlicher Belastungen des städtischen Personalhaushalts beruhen, sondern auf dem Einsatz von Förderprogrammen und Ehrenamtlichkeit.“, erklärt Karl-Michael Büllesbach, kulturpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.

„Um zu einer begründeten Beschlussfassung in dieser Angelegenheit zu kommen wird zunächst eine Kundenbefragung als der richtige Weg gesehen, die den Bedarf nach weiteren Öffnungszeiten klärt und gleichzeitig ein Feedback zum Gesamtangebot der Stadtbibliothek erbringt. Daraus werden sich mögliche weitere Ansätze für Optimierungen des Angebots ergeben und somit den begrüßenswerten ambitionierten Plänen der Bibliothek selbst die notwendige Unterfütterung geben.“, ergänzt, Dr. Hedi Roos-Schumacher, Sachkundige Bürgerin der CDU im Ausschuss für Kultur und Ehrenamt.