Bericht aus dem Umweltauschuss

18. November 2021 in Meldungen

Auf Antrag der CDU-Hennef informierte der Bezirksvorsitzende des Schafzuchtverbandes Bergisches Land und stellv. Landesvorsitzende, Simon Darscheid, über das Auftreten des Wolfes in Hennef und der Region und die Auswirkungen auf die Schafhaltung. Er selbst hält mit Ostfriesischen Milchschafen eine alte und gefährdete Schafrasse in Söven. Laut Darscheid breite sich der Wolf auch bei uns immer weiter aus. Das Leuscheider Rudel sei inzwischen auf rund 14 Köpfe angewachsen und damit in kurzer Zeit ungewöhnlich groß geworden. Bis zu diesem Frühjahr sei es unauffällig gewesen. Im März sei dann aber ein „Problemwolf“ aus Bayern zugewandert, der auf seinem Weg an 14 Orten für Nutztierrisse verantwortlich war. Inzwischen scheint er den Rüden des Leuscheider Rudels ersetzt zu haben. Seitdem nehmen auch hier in der Region die Nutztierrisse zu.

Die amtierende Klimaschutzmanagerin hat die Stadtverwaltung verlassen. Daher haben wir die Fortführung des Klimaschutzmanagements beantragt. Wir haben gemeinsam mit unseren Bündnispartnern beantragt, dass die Stelle auch über die Förderung hinaus schnellstmöglich neu besetzt wird. „Wir haben unendliche viele Projekte vor uns, die professionell begleitet werden müssen. Alle Fördertöpfe von Land und Bund müssen hier konsequent ausgeschöpft werden, dass sind wir der nachfolgenden Generation schuldig!“, so der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Peter Ehrenberg.

Auf Antrag von CDU, FDP und Unabhängigen wurde die Stadtverwaltung damit beauftragt, Flächen sowohl im städtischen als auch im privaten Besitz zu suchen, die geeignet sind, um geförderte Agrar-Photovoltaik-Anlagen zu installieren. Hierzu übergab die CDU dem Leiter des Umweltamtes Johannes Oppermann eine Studie des Fraunhofer Institutes.
In dieser Studie werden eine Vielzahl von interessanten Möglichkeiten aufgezeigt, wie man Landwirtschaft & Photovoltaik kombinieren kann.

Mit einer Anfrage wandte sich die CDU-Fraktion noch in der Ausschusssitzung an das Umweltamt. Auf dem Marktplatz haben Bürgerinnen und Bürger ein vermehrtes Aufkommen von Stadttauben festgestellt. Diese werden offensichtlich von einer Person massiv angefüttert. Hier wurde dem Umweltamt mitgegeben, die Bürgerinnen und Bürger über das Verbot der Fütterung aufzuklären und ggfs. ein Hinweisschild aufzustellen. Das Umweltamt sagte zu, sich darum zu kümmern, auch in Kooperation mit dem Ordnungsamt.

Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge

16. November 2021 in JU, Meldungen

Jedes Jahr am Volkstrauertag sammelt die Junge Union für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. Spenden vor den Hennefer Kirchen. Gerade für uns als junge Generation, die die Schrecken der Kriege nur aus den Erzählungen der Großeltern kennt, ist der jährliche Einsatz für den Volksbund ein wichtiges Anliegen. Dieser kümmert sich um die Pflege der Kriegsgräber im In- und Ausland, führt Ausgrabungen durch, um verschollene Gefallene zu finden und veranstaltet Jugendcamps.

Die Jugendcamps mit Jugendlichen aus verschiedenen Nationen, die gemeinsam Gräber pflegen und Friedhöfe wiederherrichten, stellen einen wichtigen Baustein für die Zukunft dar. Wenn sich junge Menschen über Ländergrenzen hinweg begegnen und sich gemeinsam ganz praktisch der Geschichte widmen, wächst Verständnis für den jeweils anderen und Krieg rückt hoffentlich in weite Ferne.

In diesem Jahr fand auf dem Ehrenteil des Uckerather Friedhofs wieder eine Feierstunde zum Gedenken an die Toten beider Weltkriege statt, an der die Mitglieder der Junge Union Hennef, gemeinsam mit unserem Parteivorsitzenden und stellv. Bürgermeister Thomas Wallau, gerne teilgenommen haben.

Die Sammelbüchsen sind natürlich verplombt, sodass wir Euch heute noch keine Spendensumme nennen können. Die teilen wir Euch natürlich noch mit!

Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern!

Bericht aus dem Bauausschuss

13. November 2021 in Meldungen

Der Straßenausbau Lorenzhöhe „Drei-Kaiser-Eiche“ wird umgesetzt.
„Vielen Dank an die Planer, dass sie so viele Bürgerwünsche umgesetzt haben. Sehr gefreut hat uns, dass der Bereich Tiefbau angeboten hat, eine neue Hecke auf dem Privatgrund zu pflanzen, da ja leider die bestehende Hecke für die (Schulweg-) Sicherheit auf der Straße geopfert werden muss!“, erklärt Gerd Dohlen, Ratsmitglied für Geistingen.

Der Beschluss zur Entwässerung des Liemichsgrabens aus 14 wird aufgehoben. Er werden alternative Planungen unter Berücksichtigung der Erkenntnisse der letzten Starkregenereignisse (fließen in die Starkregengefahrenkarte ein) erstellt. Auf Basis dieser Vorplanungen soll dann endlich eine Entscheidung erfolgen.

„Es ist gut, dass es hier weitergeht. Wir werden aber darauf achten, dass bei den Planungen sowohl der Erhalt der alten Bäume als auch die Ableitung des Wassers aus Richtung Söven/Wippenhohn sichergestellt ist.“, so Markus Kania, baupolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.