Hennef-Bündnis will mit Anträgen das Ehrenamt stärken

5. Dezember 2020 in Meldungen

Die drei Fraktionen CDU, FDP und Unabhängige wollen, passend zum Tag des Ehrenamts, sich in besonderem Maße der Förderung und Stärkung des Ehrenamts widmen. Dazu haben sie den Kulturausschuss bereits um das Thema Ehrenamt erweitert. Außerdem wurde inzwischen der Antrag gestellt, die Stelle eines Ehrenamtskoordinators zu schaffen.

Nun folgen weitere Anträge, mit denen Vereinen, Initiativen und Ehrenamtlichen, auch und gerade in der Corona-Pandemie, der Rücken gestärkt werden soll.

Die Stadt Hennef solle einen Fonds für den Bereich Ehrenamt bilden, in welchen die nicht ausgegebenen Gelder des Bereichs Ehrenamt aus 2020 fließen. Aus diesem Fonds sollen, während der Corona-Pandemie, Vereine und Einrichtungen unterstützt werden, die in eine finanzielle Problemlage kommen.

Die bisher unterstützten Vereine, wie z.B. Städtepartnerschaftsverein, Stadtverband der Hennefer Chöre, Karnevalsvereine, u.v.m. sollen auch 2021 auf der Basis der Förderung von 2019 bzw. 2020 eine Unterstützung erhalten. Dies solle unabhängig davon geschehen, ob Veranstaltungen stattfinden, um die Vereinsarbeit aufrecht erhalten zu können.

Hennef möchte digitaler werden und daher beantragen die Fraktionen zu prüfen, in welcher Form eine Ehrenamts-App entwickelt werden kann. Diese könne auch kreisweit oder in Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen entwickelt werden.

Außerdem wird die Verwaltung beauftragt, das Format des „Tags des Ehrenamts“ zu überprüfen. In den letzten Jahren war es so, dass je eine Organisation oder ein Ehrenamtsthema stellvertretend für alle Ehrenamtlichen der Stadt eingeladen wurde.

„Tatsache ist, dass das in der breiten Öffentlichkeit und auch von den vielen anderen Vereinen, die nicht eingeladen waren, kaum wahrgenommen wurde. So wird das weder den Engagierten noch der Werbung für das Ehrenamt gerecht. Daher halten wir es für angebracht, durch ein neues Format, mehr Öffentichkeitswirkung für das Ehrenamt zu erreichen.“, erklärt Thomas Wallau, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur, Städtepartnerschaften und Ehrenamt.

Dies sollte eine der ersten Aufgabe für die oder den neuen Ehrenamtskoordinator sein.

Radweg entlang der B8 – CDU-Ratsmitglieder fragen nach Fortschritt

4. Dezember 2020 in Meldungen

Nach dem Antrag der Uckerather CDU-Ratsmitglieder Thomas Wallau, Claudia Dederich, Elisabeth Keuenhof und Karl-Michael Büllesbach, hatte der Landesbetrieb Straßenbau NRW der Stadt Hennef bei einem Termin am 18. März 2019 mitgeteilt, dass eine Vorentwurfsplanung für einen Geh- und Radweg parallel zur B8 von Uckerath bis zur Landesgrenze erarbeitet wurde. Der Vorentwurf hat bereits das Sicherheitsaudit durchlaufen, sodass nur noch Abstimmungen mit der Landschaftspflege ausstehen. Nun müssen Grundstücksverhandlungen mit mehr als 30 Eigentümern durchgeführt werden, da entsprechende Grundstücke erworben werden müssen. Dazu hat die Stadt Hennef ihre Unterstützung zugesagt.

Nun fragen die Antragsteller, wie weit die Verhandlungen mit dem Landesbetrieb vorangegangen sind, inwieweit die Stadt Hennef ihre Unterstützung bei dem Erwerb der Grundstücke schon geleistet hat und wie weit die Verhandlungen mit der Landschaftspflege fortgeschritten sind.

„Den ersten Antrag zum Radweg entlang der B8 haben wir vor mehr als 20 Jahren gestellt. Die Stadtverwaltung muss erklären, wann endlich mit dem Baubeginn gerechnet werden kann und ob sie im Zweifel die schleppend verlaufende Planung von ‚Strassen.NRW‘ fortführen wird“, erklärt Thomas Wallau.

 

Schul- und Freizeitschwimmbad für Hennef

2. Dezember 2020 in Meldungen

Ein Schul- und Freizeitschwimmbad für Hennef, diesen Wunsch äußern viele Bürgerinnen und Bürger seit langer Zeit. Die neu gebildete Hennef-Koalition aus CDU, FDP und Unabhängigen bittet daher die Stadtverwaltung zu prüfen, ob ein solcher Bau möglich ist.

Es gibt in Hennef derzeit nur wenige Gelegenheiten für die Bürgerinnen und Bürger, schwimmen zu gehen. In der Sportschule, an der Grundschule in Uckerath und am Kurhaus am Park kann nur unter bestimmten Voraussetzungen und eingeschränkten Zeiten geschwommen werden.

„Wir wollen als Sportstadt Hennef dem Schul- und auch dem Freizeitsport Rechnung tragen. Der Sportstättenleitplan sieht den Bau eines Schul- und Lehrschwimmbeckens vor. Diesem Bedarf wollen wir entsprechen, um allen Kindern die Chance zu geben in Hennef das Schwimmen zu erlernen. Dies aus unserer Sicht eine Verpflichtung!“, erklärt Ralf Offergeld, Vorsitzender der Hennefer CDU-Fraktion.

„Im Zuge des Baus des Lehrschwimmbeckens für den Schul- und Vereinssport könnte nun auch geprüft werden, ob es zu einem Freizeitbad erweitert werden kann. Damit könnten wir den Bürgerinnen und Bürgern in Hennef ein Angebot zum Schwimmen machen, sodass sie nicht mehr in die Nachbarkommunen ausweichen müssen.“, ergänzt Johanna Sieling, sportpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion. „Hierbei ist uns wichtig, dass die Prüfung schnell vorgenommen wird und nicht den Bau des Lehrschwimmbeckens behindert!“

Die Stadtverwaltung solle nun prüfen, unter welchen Bedingungen ein solches Schul- und Freizeitschwimmbad in Hennef realisierbar sei. Die Suche nach einem geeigneten Grundstück, wirtschaftliche Aspekte der Investition und des Betriebs, als Eigenbetrieb oder mit einem privaten Betreiber, müssten hier zielorientiert betrachtet werden.