Rad- und Gehweg B 8 bis Landesgrenze rückt näher

26. Oktober 2022 in Meldungen

Seit Jahren setzen sich ganz viele Menschen für einen Radweg entlang der B 8 ein.
Von Seiten der CDU waren das in den letzten 20 Jahren Silvia Binot und Thomas Wallau, die immer wieder mit Anträgen und Anfragen das Thema vorangetrieben haben.
Bei einem Ortstermin informierten sie, gemeinsam mit Dr. Sigurd van Riesen vom ADFC, den zuständigen MdL, Jonathan Grunwald, über die Pläne, die heute Abend von Straßen.NRW im Hotel Landsknecht in Uckerath vorgestellt wurden

Nachdem Vorplanung und Entwurfsplanung fertiggestellt wurden, stehen als nächstes Planfeststellung, Ausführungsplanung und natürlich der Bau an, der 2025 beginnen könnte. Dazu werden zeitnah Gespräche mit den Eigentümern geführt.

Der durchgängig auf der südlichen Seite vorgesehene Radweg wird mit Querungshilfen auf die andere Seite der B 8 auch für die Nutzer der Bushaltestellen erreichbar sein.

Danke an alle, ob den Heimatverein Eichholz, den ADFC oder die zuständigen Abgeordneten, dass dieser Weg jetzt bald mehr Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger bietet.

Friedhofsgebühren sinken und Friedhöfe auf den Dörfern bleiben erhalten – CDU-Antrag für Friedhofsgutachten bringt endlich Verbesserungen

20. Oktober 2022 in Meldungen

Die Kosten der Bestattung auf den zwölf städtischen Friedhöfen waren Anlass für die CDU am 30.10.2019 ein Friedhofsgutachten zur Verbesserung der Situation in Hennef zu beantragen. Das erste Zwischenergebnis der zuständigen Grünflächenkommission wurde nun im Umweltausschuss vorgestellt.

Die Ruhezeiten von Urnen werden auf 15 Jahre für alle angebotenen Grabarten verkürzt. Die Urnenwahlgrabstätte wurde als Beispiel von 3.490 Euro auf 2.291 Euro reduziert, was einer Preissenkung von rund 1.199 Euro entspricht. Bei der Grabbereitung der Erdbestattung fand eine Kostenreduzierung von 1.380 Euro auf 604 € Euro statt, also um 776 Euro. Die Grabbereitung für eine Urnenbeisetzung wird ebenfalls um 167 Euro billiger.

Für die zuständige Grünflächenkommission stellte die CDU-Hennef fünf Personen auf, die sich mit dem Thema Friedhöfe bestens auskennen: Dirk Busse, Bestattungsunternehmer, Max Heller, Steinmetzmeister, Peter Auerbach, Gärtnermeister und Markus Kania als Haushaltsexperte und Peter Ehrenberg, umweltpolitischer Sprecher der CDU.

„Wir haben uns die Sache nicht leichtgemacht und haben bei der Besichtigung aller Friedhöfe der Stadt neue Ideen und Konzepte eingebracht“, so Dirk Busse, der durch seinen Beruf tagtäglich mit den Menschen und ihren Fragen und Problemen rund um Bestattungen zu tun hat.

„Jeder Hennefer Bürger muss es sich leisten können, in Hennef auch seine letzte Ruhe zu finden. Außerdem hat sich die CDU zum Ziel gesetzt, auch die kleinen, nicht zu stark frequentierten Friedhöfe, zu erhalten“, so Markus Kania. „Es galt außerdem zu verhindern, dass weiterhin Hennefer aus Kostengründen außerhalb unserer Stadt und entfernt von ihrem sozialen Umfeld beerdigt werden müssen.“

Auch Gärtnermeister Peter Auerbach hat seine Berufserfahrung eingebracht und bei den Ortsterminen auf den Friedhöfen Vorschläge unterbreitet, wie man den Kostentreiber „Grünpflege“ durch den Baubetriebshof reduzieren könnte, ohne dass sich die Bürger über Verwahrlosung beschweren müssen.

Von der Kämmerei wurde eine neue Friedhofsgebührenkalkulation und eine neue Gebührenordnung vorbereitet. Hierdurch können die Gebühren für die Hennefer Bürgerinnen und Bürger deutlich gesenkt werden können.

Auch werden mit der Gültigkeit der neuen Satzung zu Jahresbeginn Samstags-Beisetzungen gegen geringen Aufpreis angeboten. Dieser Wunsch wurde immer wieder aus der Bevölkerung geäußert.

„Das ist nur der erste Aufschlag“, so der umweltpolitische Sprecher der CDU, Peter Ehrenberg. „Wir verlangen, dass das Thema ‚Friedhof‘ fester Tagesordnungspunkt bei jeder kommenden Grünflachenkommission bleibt, bis wir am Ziel angekommen sind.“

„Das Ratsbündnis aus CDU, FDP und ‚Die Unabhängigen‘ ist sich einig, dass die Kosten noch weiter reduziert werden können und vor allen auch müssen. Wesentlicher Ansatz muss es jetzt sein, die Leistungen des Baubetriebshofes auf den Friedhöfen zu erfassen. Gleichzeitig ist die ‚Bewirtschaftung‘ der Friedhöfe so auszurichten, dass möglichst geringe Flächen genutzt und die Wege pflegearm gestaltet werden. Auch andere Grabformen und eine naturnahe Gestaltung von Teilen der Friedhöfe sind noch nicht zu Ende diskutiert und einer Entscheidung zugeführt worden.“, ergänzt Max Heller.

Sehr erstaunt ist Peter Ehrenberg allerdings über die Einbringungsrede des Bürgermeisters zum Haushalt 2023 bei der Ratssitzung am 29.09.2022.

„Wie kann der Bürgermeister eine Friedhofsgebührenreduzierung werbeträchtig präsentieren, wenn diese weder im Umweltausschuss beraten, geschweige denn durch den Rat verabschiedet wurde? Ohne den CDU-Antrag und die gute Arbeit der Kämmerei würde es diese Reduzierung gar nicht geben. Wir hätten im Umweltausschuss am 20.10. wohl eher die nächste Gebührenerhöhung -wie die Jahre zuvor- vom Umweltamt vorgelegt bekommen“, erklärt Peter Ehrenberg.

„Das die SPD auch letzte Woche schon mit nicht verabschiedeten Beschlüssen an die Öffentlichkeit geht, hat uns stark verwundert. Hatte man doch vor Beginn der Arbeit der Kommission eine eindeutige Vereinbarung getroffen, das Bestattungswesen nicht zum Politikum zu machen, sondern gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Vor diesem Hintergrund haben sich alle anderen Fraktionen mit Veröffentlichungen zurückgehalten und Ihre Vorschläge ausschließlich in die Kommission eingebracht. Gleiches hätten wir uns von der SPD gewünscht, die nunmehr vorschnell die gemeinsamen Ergebnisse für sich proklamieren möchte“ so Ralf Offergeld, CDU-Fraktionsvorsitzender.

Senioren Union Hennef bei den Vereinten Nationen in Bonn

26. September 2022 in Meldungen, SU

Nach fast 3 Jahren Planung und Absagen aufgrund der Corona-Pandemie konnten 29 Mitglieder der Senioren Union Hennef den UN-Campus in Bonn besuchen. Herr Harald Ganns, Senior Advisor bei der UN und ehemaliger deutscher Botschafter in Südafrika und sechs weiteren afrikanischen Ländern, hielt nach der Sicherheitskontrolle und Begrüßung der Gruppe im 21. Stock des ehemaligen Abgeordnetenhochhauses „Langer Eugen“ einen Vortrag über den Grundgedanken
und den Aufbau der UN-Organisationen. Seit 1951 haben die UN Büros in Bonn, 1996 stellt die deutsche Bundesregierung mit dem „Haus Carstanjen“ den UN ein erstes Gebäude zur Verfügung, Start z.B. für das Klimaschutzsekretariat und weitere UN-Organisationen. Durch den Umzug der Bundesregierung nach Berlin und das Berlin/Bonn-Gesetz 1994 – die Ansiedlung von internationalen Organisationen sollten einen Leerstand in Bonn verhindern – wurde der Weg frei für den Ausbau des Standortes Bonn als UN Campus. 2006 erfolgte die offizielle Einweihung, das Abgeordnetenhochhaus „Langer Eugen“ und weitere ehemalige Gebäude der Bundesorgane wurden nach und nach integriert. Die letzte Erweiterung erfolgte im Frühjahr 2022 mit der Einweihung des Hochhaus-Neubaus „Climate Tower“ am Rhein, eines der modernsten und ökologischsten Gebäude, nicht nur in Bonn. Zur Zeit haben 25 Organisationen der UN ihren Sitz in Bonn, das Klimasekretariat war von Anfang an ein Schwerpunkt der Arbeit und hat mit ca. 500 Mitarbeitern den größten Anteil an den insgesamt knapp 1.000 Beschäftigten. Nach vielen Fragen und Antworten durften die Teilnehmer den höchsten Punkt des Hochhauses im 29. Stock besuchen, an dem sie durch Herrn Ganns weitere Informationen über das ehemalige Bonner Regierungsviertel erhielten und die einzigartige Aussicht über Bonn genießen konnten, die leider durch das schlechte Wetter stark beeinträchtigt wurde. Der Abschluss fand im Parkrestaurant Rheinaue statt, da blieben kaum noch Wünsche offen und Gesprächsstoff gab es genug.

Dietmar Wechtler
Marga Rothe