Deutschland in Zeiten des Krieges – Auswirkungen, Herausforderungen, Zukunft

1. September 2022 in Meldungen, Zu Gast

Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,

die vergangenen Wochen und Monate haben unsere weltpolitische Lage in eine massive Schieflage
gebracht. Besonders der Krieg in der Ukraine hat uns verdeutlicht, wie zerbrechlich Frieden sein
kann und dass wir uns schnell vor ungeahnten Herausforderungen befinden. Wir laden Sie herzlich
zu unserer nächsten Veranstaltung

Deutschland in Zeiten des Krieges
Auswirkungen, Herausforderungen, Zukunft
– Im Gespräch mit Roderich Kiesewetter MdB, Oberst a.D. –
Dienstag, den 13.09.2022 um 19.30 Uhr,
im Kurhäuschen der Stadtsoldaten, Kurhausstraße 25, 53773 Hennef

ein.
Durch den Abend wird uns wie gewohnt unser Parteifreund und Regierungspräsident a.D. Hans-Peter Lindlar führen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen spannenden Abend!

Bürgermeister scheitert mit Bevorzugung von Großprojekten

1. September 2022 in Meldungen

– und delegiert notwendige Entscheidung in einen Arbeitskreis.

Bürgermeister Mario Dahm wollte gestern von den Mitgliedern des Dorfausschusses eine Priorisierung von Bauvorhaben verabschieden lassen.
Mit dieser Priorisierung wäre der Verwaltung ein “Blankocheck” ausgestellt worden, sich schwerpunktmäßig um Großvorhaben zu kümmern. Die Anliegen der “kleinen” Bauherren, die privat Wohnraum schaffen wollen, sollten nur noch bearbeitet werden, wenn freie, d.h. nicht durch großen Vorhaben gebundene Personalkapazität zur Verfügung ständen.
Damit würden diese „kleineren“ Anliegen auf unbestimmte Zeit immer wieder nach hinten verschoben und wahrscheinlich nie bearbeitet werden.
„Wir sind dafür angetreten, die Stadtentwicklung weiter zu fördern. Dies sowohl durch große Vorhaben als auch durch die ‚kleinen‘ Bauträger“, so Regina Osterhaus-Ehm, dorfpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion.
„Daher konnten wir dem Ansinnen des Bürgermeisters nicht folgen und haben einen eigenen Vorschlag vorgelegt, der allen Bauvorhaben gerecht wird und zu sinnvollen Strukturen in der Verwaltung führen soll“, ergänzt Ulrich Merz, Ratsmitglied für Happerschoß und Heisterschoß.
Laut dem CDU-Vorschlag sollen alle Bauleitplanverfahren, unabhängig vom Planinhalt oder Plangröße und von der initiierenden Stelle, in einer angemessenen Zeitspanne bearbeitet werden.
Der Bürgermeister als zuständiger Dezernent wird hiernach aufgefordert, dem nächsten Ausschuss für Personal und Gleichstellung einen Vorschlag zu unterbreiten, welche Maßnahmen und temporäre Unterstützung notwendig sind, um das ihm zugeordnete Amt für Stadtplanung- und Entwicklung zur Abarbeitung der Überhänge sowie zukunftsfähig zur dauerhaften Aufgabenerfüllung für alle Bedarfsträger aufzustellen.
„Damit hätte der Bürgermeister alle Instrumente in der Hand gehabt, das ihm unmittelbar zugeordnete Dezernat auf die bestehenden Anforderungen auszurichten.“, stellen die Ratsmitglieder Sören Schilling und Markus Kania heraus. „Stattdessen richtet der Bürgermeister einen Arbeitskreis ein, um Mittel zu finden, sodass sein unmittelbarer Zuständigkeitsbereich zukünftig den Anforderungen gerecht wird.“
Die CDU-Fraktion wird konstruktiv im Arbeitskreis im Sinne der Bürgerinnen und Bürger mitarbeiten. Nach der verpassten Chance durch den Bürgermeister erwarten wir aber auch, dass er substanzielle Vorschläge einbringen wird.

Antrag wird umgesetzt: Rathausvorplatz barrierefrei umgestalten  

25. August 2022 in Meldungen

Der Antrag der CDU-Fraktion und des Ratsbündnisses auf barrierefreie Umgestaltung des Rathausvorplatzes wird bald durch die Stadtverwaltung umgesetzt. Hierzu soll das Kopfsteinpflaster im Bereich der ehem. Postfiliale und vor und neben dem Rathaus wo nötig einem für Rollstühle und Rollatoren geeignet Belag weichen.

Die detaillierten Pläne hierzu wurden im Bauausschuss vorgestellt. Demnach wird vor und neben dem Rathaus sowie auf dem Gehweg vor der ehemaligen Post ein ebener und gut befahrbarer Streifen an Stelle des Kopfsteinpflasters angelegt. Gut durchdacht werden die neuen Streifen für die Behindertenparkplätze, die die Eingänge zum Rathaus und die Straßenquerungen miteinander verbinden. Immer wieder war es hier zu Stürzen von Senioren, gekommen. Für Rollatoren war dieser Bereich besonders gefährlich, da sich immer wieder Pflastersteine gelöst hatten. Es ist vorgesehen, dort auch die Bordsteine abzusenken. Alles in allem werden hier rund 54.000 € in die Verbesserung der Infrastruktur investiert.

„Im Rahmen der Kommunalwahl 2020 wurde ich von einer Bürgerin angesprochen, die mich auf den unhaltbaren Zustand aufmerksam gemacht hat, dass unser Rathaus für mobilitätseingeschränkte Menschen nur sehr schlecht zu erreichen ist“, erklärt Christoph Laudan, Ratsmitglied für Hennef Mitte den Beweggrund für den Antrag. Unterstützung erhielt er von Ratsmitglied Peter Ehrenberg: „Ich habe mir von betroffenen Senioren, die auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind, zeigen lassen, wo die unfallträchtigen Stellen in diesem Bereich sind. Unsere Senioren müssen alle Gehwege im Stadtgebiet angstfrei und sicher nutzen können, das ist für uns selbstverständlich!“

„Leider hat es eine ganze Zeit gedauert, diese offensichtlich zwingend erforderliche Maßnahme umzusetzen“ bedauert Markus Kania, baupolitischer Sprecher der Hennefer CDU-Fraktion. Wichtig ist, dass nun sehr zeitnah für die Sicherheit der Menschen gesorgt wird, die auf eine Gehhilfe angewiesen sind oder schlecht sehen können.“