Aufklärungskampagne und Hinweisschilder zum Wolf

12. Mai 2021 in Meldungen

Am 23./24. April gab es in Hennef- Stadt Blankenberg den ersten Riss durch Wölfe. 11 Schafe wurden von min. zwei Wölfen, die auf Wildkameras außerhalb und innerhalb der Weide aufgenommen wurden, getötet. Seit dem vergangenen Jahr gehört Hennef zum Wolfsgebiet „Bergisches Land“. In Eitorf wurden letztes Jahr Wolfsjunge geboren und etablieren somit ein Rudel in unserer Nachbarkommune. Auch Wolfssichtungen hat es auf Hennefer Stadtgebiet bereits gegeben.

Dies nimmt die Hennefer CDU nun zum Anlass, um eine umfassende Aufklärungskampagne für die Bevölkerung sowie Hinweisschilder an beliebten Orten für Wanderer und Touristen im Gemeindegebiet zu beantragen und fragt außerdem nach dem Umgang der Stadt Hennef mit der neuen Situation. Weiterhin soll mit Simon Darscheid ein in Hennef-Söven ortsansässiger Schäfer, der auch stellv. NRW-Landesvorsitzender des Schafzuchtverbandes ist, in den Umweltausschuss eingeladen werden.

„Der Wolf ist endgültig zurückgekehrt; nach Hennef und in den Rhein-Sieg-Kreis. Sein Auftreten mit Rissen von Schafen oder Wildtieren ‚vor der eigenen Haustüre‘ führt zu Verunsicherung in Teilen der Hennefer Bevölkerung, v.a. auf dem Land. Bei Whatts App werden Fotos von Kadavern in Feld und Wald weitergeleitet.“, so Elisabeth Keuenhof, Ratsvertreterin für Blankenberg.

„Für die Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger sollten an beliebten Wander- und Touristenorten, wie am Geistinger Wald, in Bödingen oder Stadt Blankenberg Hinweistafeln aufgestellt werden, Dies sollte von einer Informationskampagne auf der Homepage der Stadt, dem Mitteilungsblatt und den Sozialen Medien begleitet werden.“, erklärt Ratsmitglied Christoph Laudan.

In anderen Regionen Deutschlands, in denen der Wolf schon länger wieder heimisch ist, komme es regelmäßig zu, zum Glück bisher harmlosen, Wolfsbegegnungen. Ob beim Spaziergang mit dem Hund, beim Wandern oder Joggen; gerade für Hundebesitzer sei das richtige Verhalten bei einer Wolfsbegegnung wichtig. Nur dieses werde dafür sorgen, dass es keine Vorfälle mit verletzten Hunden oder gar Menschen gebe und damit auch wiederum der Wolf unbehelligt bleiben könne.

„Mit der Einladung von Simon Darscheid in den Umweltausschuss kann dieser den Mitgliedern die Thematik rund um das Auftreten des Wolfes auf Hennefer Gebiet und die sich daraus ergebenden Probleme für Weidetierhalter aus Sicht eines Betroffenen erläutern. Wir erhoffen uns, dass die Ausschussmitglieder als Vertreter ihrer Fraktionen sowohl diese, als auch die Bürgerinnen und Bürger im Anschluss fundiert informieren können. Leider kursieren zum Wolf und seinen Auswirkungen auf die Weidetierhaltung viele Unwahrheiten.“, so Peter Ehrenberg, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.

Gerechtigkeit bei Elternbeiträgen im Blick behalten – keine Erhöhung oder neue Einkommensgruppen in den nächsten 2 Jahren beantragt!

10. Mai 2021 in Meldungen

Im heutigen Hauptausschuss wurde über die Änderung der Satzung der Stadt Hennef zur Erhebung von Elternbeiträgen beraten. Wir begrüßen eine Anpassung der Satzung und die damit verbundene Aussetzung der turnusgemäßen Erhöhung der Beiträge um 5%! Dies führt zu einer Entlastung der Familien – gerade im Hinblick auf die derzeitige wirtschaftliche Situation in der Corona-Pandemie!

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat bereits die ersten beiden Kita-Jahre beitragsfrei gestellt. Der Hennefer Stadtrat hat in den letzten Jahren für die ersten drei Einkommensgruppen auch das dritte Einkommensjahr beitragsfrei gestellt.

Nun lag ein weitergehender Antrag vor und auch die Befreiung der Einkommensgruppe 4 von den Elternbeiträgen unterstützen wir. Familien, die bis zu 30.000€ Jahreseinkommen haben, verdienen eine Entlastung,

„Die vom Bürgermeister vorgeschlagene Erweiterung der Einkommensgruppen sehen wir hingegen kritisch und konnten als CDU-Fraktion seinem Vorschlag nicht zustimmen. Der Höchstsatz für ein Kind U3 bei 45 Stunden Betreuung kostet nach seinem Willen bald 647 Euro, das sind knapp 100 Euro mehr als bisher und Beträge, die in der Höhe auch nicht mehr steuerlich geltend gemacht werden können.“, erklärt Ralf Offergeld, CDU-Fraktionsvorsitzender.

„Kinderbetreuung darf in Hennef kein Luxus sein! Wir dürfen nicht die bereits steuerlich stark geforderte Mittelschicht weiter belasten. Mit einer weiteren, stetigen Erhöhung in diesen Einkommensgruppen wird die städtische Kinderbetreuung insgesamt unattraktiv und Familien werden sich in Richtung privat organisierter Betreuung umorientieren. Das solidarische System funktioniert nur, wenn es für alle attraktiv ist.“, ergänzt die familienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Angelina Keuter.

Daher hat die CDU-Fraktion einen eigenen Vorschlag eingebracht, der ebenfalls die Gebührenfreiheit für die Einkommensgruppe 4 (bis 30.000 Euro Jahreseinkommen) vorsieht und dabei aber zu keiner weiteren Belastung der anderen Familien führt.

Dieser als Antrag in den Hauptausschuss eingebrachte Vorschlag soll nun zunächst von der Stadtverwaltung vorbereitet werden, dann im Jugendhilfeausschuss vorberaten und schließlich im Stadtrat beschlossen werden.

„Wer Familien entlasten möchte, sollte dies nicht damit finanzieren, andere Familien zu belasten. Hier sollten durch den Bürgermeister andere Vorschläge gemacht werden, als die Befreiung der einen Familien durch andere zu finanzieren. Für uns stehen alle Familien im Mittelpunkt unseres Handelns, gerade in Zeiten der Corona-Pandemie“, so Thomas Wallau, Vorsitzender der Hennefer CDU.

Bericht aus dem Bauausschuss

28. April 2021 in Meldungen

Wir konnten einige Anträge erfolgreich umsetzen:

1. Der Antrag des Ratsbündnisses auf Einrichtung eines Winterdienstes auf dem Horstmannsteg wird umgesetzt. Zukünftig kann so auch im Winter die Abkürzung aus Allner nach Hennef genutzt werden. Um hier auch dem Umweltschutz entsprechend Rechnung zu tragen, wird kein Salz verwendet, sondern auf alternative Mittel zurückgegriffen.

2. Auch die beiden noch fehlenden Lampen an der Brücke auf der Seite des Allner Sees sollten schon lange montiert sein. Durch Lieferengpässe hat sich dies jedoch zunächst verzögert.

3. In diesem Zuge bat die CDU in der Sitzung zusätzlich darum, die Beleuchtung unter der Autobahnunterführung zu überprüfen. Auch Tagsüber ist es dort recht dunkel. Hier bat die CDU-Fraktion darum, Abhilfe zu schaffen, damit sich die Henneferinnen und Hennefer sicherer fühlen. Der Baubetriebshof wird sich nun die Unterführung ansehen und Licht schaffen.