🤝 Gemeinsam für Hennef: Spendenaktion für die Hennefer Tafel!

26. September 2023 in JU, Meldungen

Liebe Freunde der Jungen Union Hennef,Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass unsere Spendensammlung für die Hennefer Tafel ein großer Erfolg war! 💪

Dank eurer großartigen Unterstützung konnten wir viele Lebensmittel sammeln, um Menschen in unserer Gemeinde zu helfen, die auf die Unterstützung der Tafel angewiesen sind.👏

Vielen Dank an alle, die gespendet haben, und an unsere Mitglieder, die sich aktiv für diese Aktion eingesetzt haben. Ihr seid großartig!

Lasst uns weiterhin gemeinsam positive Veränderungen in unserer Gemeinde bewirken. Stay tuned für weitere Projekte und Aktionen! 🌟

#GemeinsamFürHennef #JungeUnionHennef #Spendenaktion #HenneferTafel #GuteTat #Gemeinschaft #Dankbarkeit

Straßenlaternen in Hennef werden nachts wieder durchgehend leuchten

12. September 2023 in Meldungen

In Hennef werden die Straßenlaternen ab November nachts wieder durchgehend angeschaltet. Dem vorausgegangen war ein Dringlichkeitsantrag der Fraktionen des Hennefer Ratsbündnisses gegen die Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung. Der Bauausschuss nahm den Dringlichkeitsantrag nun in seiner Sitzung mit den Stimmen des Ratsbündnisses und gegen die Stimmen von SPD, Grünen und „Die Fraktion“ an, nachdem er zuvor von allen Fraktionen ausführlich diskutiert wurde. Die Vertreter von CDU, FDP und „Die Unabhängigen“ betonten das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger, außerdem gehöre die Straßenbeleuchtung zur Daseinsvorsorge der Stadt und durch eine zeitnahe Neuausschreibung des aktuellen teuren Strombelieferungsvertrages könne die finanzielle Auswirkung der Wiedereinschaltung begrenzt werden. Die Beleuchtung der Straßen und Vermeidung von Verwahrlosung gehörten kriminologisch zu den beiden Hauptfaktoren zur Vermeidung von Kriminalität einer Kommune.

Auch der Antrag des Ratsbündnisses auf die beschleunigte Umrüstung der Straßenlaternen auf LED und den Einsatz von Bewegungsmeldern wurde angenommen. „Hierdurch möchten wir weiter Energie sparen, die Auswirkungen auf die Natur reduzieren.“, so Ratsmitglied Peter Ehrenberg, umweltpolitischer Sprecher der CDU.

„Die Abschaltung erfolgt seit gut nunmehr einem Jahr und wir mussten feststellen, dass die praktischen Erfahrungen und die Beeinträchtigung des subjektiven Sicherheitsgefühls zu einer kontinuierlichen Verringerung der Akzeptanz führten. Dabei steht unstrittig außer Frage, dass sich im Dunklen auf der Straße wohl nur die Wenigsten wohl fühlen. Dunkelheit ist ein extrem verunsichernder und unsicherer und durchaus Gefahren bergender Raum. Hierbei sind insbesondere Frauen und ältere Menschen von der Nachtabschaltung ganz deutlich am meisten betroffen“, erklärt Sören Schilling, CDU-Fraktionsvorsitzender im Hennefer Stadtrat. „Die Rückmeldungen auf unseren Dringlichkeitsantrag, ob persönlich oder in den Sozialen Medien waren weit überwiegend positiv und unterstützen die Wiedereinschaltung der Straßenlaternen.“

SPD, Grüne und „Die Fraktion“ argumentierten hingegen mit dem Einsparpotential der Nachtabschaltung, der „Lichtverschmutzung“ für die Natur und erklärten, dass ein Unsicherheitsempfinden nicht statistisch belegbar sei.

Hintergrund: Die Nachtabschaltung der Straßenlaternen wurde im Rahmen des Maßnahmenpakets zur Energieeinsparung aufgrund einer vermeintlich drohenden Energiemangellage infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Jahr 2022 von allen Fraktionen einstimmig beschlossen. CDU, FDP und Die Unabhängigen betonen auch heute, dass diese Maßnahme zur Einsparung von elektrischer Energie aufgrund von Stromausfallszenarien seinerzeit eine völlig richtige Entscheidung war und einen Beitrag zur Abwendung der Energiekrise geleistet hat. Die Akzeptanz in der Bevölkerung war auch entsprechend hoch.

 

 

 

Perspektivwechsel bei der Jungen Union

11. September 2023 in JU, Meldungen, SU

Es wird immer wieder gerne öffentlichkeitswirksam von der gesellschaftlichen Notwendigkeit gesprochen, Menschen mit Behinderung oder Beeinträchtigung jedweder Art einzubinden und ihnen eine Lebensperspektive zu ermöglichen. Es zu sagen ist das eine, es praktisch umzusetzen, das andere. Für viele alltägliche Probleme wird man erst sensibilisiert, wenn man persönlich davon betroffen ist. So haben Mitglieder der Hennefer JU in Zusammenarbeit mit der Senioren Union am Samstag, den 09.09. sich in einem „Selbstversuch“ intensiv und auf eine ganz praktische Weise mit dem Thema Barrierefreiheit auseinandergesetzt, indem sie die Welt aus Sicht eines Rollstuhlfahrers erlebten. Dieser Perspektivwechsel ermöglichte es, uns für im Alltag bestehende Probleme zu sensibilisieren. So bremste uns der Klassiker, das oft als besonders „schön“ empfundene Kopfsteinpflaster regelmäßig aus. Bodenwellen, nicht, oder nur unzureichend abgesenkte Bordsteine, Steigungen, Treppenstufen, welche im sonstigen Alltag kaum wahrgenommen werden, stellten sich als weitere, zum Teil sicherheitsrelevante, unnötigerweise erschwerende Hindernisse heraus. Dabei sind nicht nur klassischerweise die Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer betroffen. Das Feld von Menschen, die von Barrieren und deren Auswirkungen betroffen sind, ist weitaus größer. So werden auch junge Familien mit Kinderwagen, Sehbehinderte und ältere Menschen mit Rollator in der Bewältigung ihres Alltages tagtäglich vor Herausforderungen gestellt. Zwar kann man nicht verneinen, dass sich in den vergangenen Jahren viel getan hat, doch genügt oftmals bereits alleine die Vorstellung davon, mit Barrieren konfrontiert zu werden, dass sich betroffene Menschen teilweise aus der Öffentlichkeit zurückziehen und sich somit auch sozial isolieren. Bekanntermaßen setzt die Fähigkeit, ein Problem zu lösen voraus, es zunächst zu erkennen sowie die Bereitschaft sich dessen anzunehmen. Eine Erfahrung, die wir aus unserem Vorhaben mitnehmen, ist, dass es oftmals nur eines verhältnismäßig geringen Aufwandes bedarf, um das Leben von Betroffenen im Alltag zu erleichtern. So würden schon kurzzeitige Einsätze des Bauhofes oder der Einsatz von geringen finanziellen Mitteln zu einer beträchtlichen Erleichterung bei der Bewältigung des Alltags helfen und gleichzeitig die Sicherheit im Straßenverkehr signifikant erhöhen. Oft wird der gesetzliche Auftrag zur Ermöglichung der Teilhabe in sämtlichen Lebensbereichen und Umfeld vergessen. Auch scheint es zunehmend innere Widerstände zu geben, diesem Auftrag in angemessener Weise Rechnung zu tragen oder man steht diesem berechtigten Anspruch gleichgültig gegenüber. Auch mehren sich Stimmen, welche sich anscheinend offen gegen die Inklusion aussprechen. Es ist widersprüchlich, für deutsche, sich aus christlichen Moralvorstellungen ergebende Werte zu plädieren, sich als Retter abendländischer Traditionen zu gerieren und im selben Satz Inklusion und Teilhabemöglichkeit pauschalisierend als reines, Ideologie getriebenes Vorhaben abzutun. Diesen Ausgrenzungsbestrebungen sollten wir in JU und CDU entschieden mit einer Politik, welche sich nahe an den berechtigten Bedürfnissen der Bürger orientiert, entgegentreten. Es sollte nicht bei ideologisch geprägten und hierauf begrenzten Phrasen, Bekundungen und Solidarisierungen verbleiben. Wer für christliche Werte einstehen möchte, verinnerlicht und lebt sie. Nur auf diese Weise werden sie Manifest, entwickeln Strahlkraft und können Menschen überzeugen. Wer, wenn nicht wir als JU/CDU sollten uns danach richten?

Und hier findet Ihr die Presseberichte dazu:
https://www.rundschau-online.de/region/rhein-sieg/hennef/hennef-andr-duevell-sieht-zahlreiche-huerden-fuer-rollstuhlfahrer-643600

https://ga.de/region/sieg-und-rhein/hennef/hennef-hindernisse-fuer-rollstuhlfahrer_aid-97345451

 

(Titelbild: Reinhard Fassbender-Senioren Union)