Mehr als 1,4 Millionen € für Sportstätten im östlichen Rhein-Sieg-Kreis

30. April 2026 in Meldungen

Mehr als 1,4 Millionen € für Sportstätten im östlichen Rhein-Sieg-Kreis

Die nordrhein-westfälische Landesregierung stellt über 1,469 Millionen € für vereinseigene Sportstätten im östlichen Rhein-Sieg-Kreis bereit. Von diesem Geld aus dem „Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur“ werden unsere Sportvereine in Eitorf (204.464,00 €), Hennef (511.344,00 €), Much (166.932,00 €), Neunkirchen-Seelscheid (215.457,00 €), Ruppichteroth (166.932,00 €) und Windeck (204.303,00 €) profitieren.

Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Franken: „Das sind gute Nachrichten für unsere schöne Heimat. Unsere Sportvereine leisten jeden Tag Großartiges. Sie bringen Menschen zusammen, fördern Gesundheit, Gemeinschaft und Teamgeist. Gerade bei uns im ländlichen Raum sind sie unverzichtbar. Deshalb ist es wichtig, dass das Geld auch dort ankommt, wo es gebraucht wird – bei den Vereinen vor Ort. Mit diesen Mitteln können vereinseigene Sportstätten modernisiert, saniert oder neu gebaut werden.“

Das Land setzt ein starkes Zeichen für die Kommunen und die vielen Menschen, die sich in ihrer Freizeit engagieren. „Die Verteilung der Mittel erfolgt nach einem transparenten Schlüssel. Jede Kommune erhält das 2,78-fache ihrer Sportpauschale nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz. Wie bereits beim erfolgreichen Programm ‚Moderne Sportstätte 2022‘ sollen die Stadt- und Kreissportverbände vor Ort eine zentrale Rolle bei der Weitergabe der Fördergelder übernehmen. Denn diese wissen am besten, wo der Bedarf besonders groß ist. Der Programmaufruf soll in der kommenden Woche vorgestellt werden. Im Anschluss werden die Verbände und Vereine über die weiteren Schritte informiert“, so Björn Franken

Gemeinsame Resolution zum S-Bahn Takt: schnelle Umsetzung notweniger Infrastrukturmaßnahmen und eine Rückkehr zum bisherigen Angebot

27. April 2026 in Meldungen

Die Hennefer CDU und SPD fordern eine schnelle Rückkehr des Takt des S-Bahn Angebotes auf der Siegtalstrecke und sprechen sich gegen die geplante Reduzierung des S-Bahn-Angebots auf der Siegtalstrecke aus. Beide Fraktionen haben gemeinsam eine Resolution eingebracht, über die der Stadtrat heute / Montag beraten und entscheiden soll / hat.

Hintergrund sind Entscheidungen des Verkehrsverbundes go.Rheinland, Bonn besser an den Flughafen Köln/Bonn anzubinden. Konkret erfolgt für Hennef dabei eine Reduzierung von sechs auf vier S-Bahn-Verbindungen pro Stunde.
Die beiden Fraktionen erkennen zwar die grundsätzliche Notwendigkeit einer verbesserten Anbindung des rechtsrheinischen Bonns an, betonen jedoch deutliche Nachteile für Pendlerinnen und Pendler in Hennef und Siegburg.

„Die geplanten Kürzungen bei den Bahnen der S12 und S19 werden sich in unserer Stadt bemerkbar machen. Gerade an einem stark frequentierten Bahnhof wie unserem hier in Hennef brauchen wir einen attraktiven Takt in Richtung Siegburg / Bonn und Köln“, erklärt Sören Schilling (CDU).

Auch Hanna Meyer (SPD) warnt vor den Folgen für den Alltag vieler Menschen: „Für zahlreiche Pendlerinnen und Pendler bedeuten die Pläne längere Wartezeiten und vollere Züge. Das schwächt den öffentlichen Nahverkehr genau dort, wo wir ihn eigentlich stärken müssten.“

Mit ihrer Resolution fordern CDU und SPD, die notwendigen infrastrukturellen Voraussetzungen – insbesondere das geplante Überwerfungsbauwerk – zügig zu schaffen, um sowohl die Einführung der S13 als auch den Erhalt des bestehenden Taktes der S12 und S19 zu ermöglichen.

Zudem solle die Entwicklung auf der Strecke eng überwacht und bei Qualitätsverschlechterungen nachgesteuert werden.Langfristig müsse das Ziel eine Rückkehr zu einem bedarfsgerechten, dichteren Takt auf der Siegtalstrecke sein, so betonen die beiden Fraktionen abschließend.

Mehr Verkehrssicherheit rund um die Grundschule Hennef-Uckerath: CDU und SPD stellen gemeinsame Anträge

21. April 2026 in Meldungen

Die Fraktionen von CDU und SPD im Rat der Stadt Hennef setzen sich gemeinsam für mehr Verkehrssicherheit im Umfeld der Grundschule Am Steimel in Uckerath ein. Mit zwei Anträgen für den zuständigen Fachausschuss wollen die Fraktionen sowohl die Verkehrssituation entlang der Landesstraße L 268 „Zum Siegtal“ verbessern als auch ein Konzept für den Umgang mit sogenannten „Elterntaxis“ entwickeln lassen.

Ein Antrag sieht vor, im Bereich der Querungshilfe am sogenannten „Busrondell“ eine Ge-schwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h anzuordnen. Die Querung wird regelmäßig von Schüle-rinnen und Schülern auf dem Weg zur Grundschule genutzt und ist Bestandteil des Schulwege-plans der Stadt Hennef. Zudem befindet sich in unmittelbarer Nähe ein öffentlicher Spielplatz.

Darüber hinaus soll im Bereich der Einmündung Schreinersbitze in die L 268 eine Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h erfolgen. Aufgrund der Kurvenlage ist der Einmündungsbereich nur eingeschränkt einsehbar. Fußgängerinnen und Fußgänger müssen dort zudem die Landesstraße queren, etwa um die Bushaltestellen auf dem Schulweg zu erreichen.

Langfristig soll außerdem geprüft werden, ob im weiteren Verlauf eine zusätzliche bauliche Querungshilfe eingerichtet werden kann. Da sich der betroffene Bereich außerhalb der ge-schlossenen Ortschaft befindet, soll hierfür der Landesbetrieb Straßen NRW in die Prüfung ein-bezogen werden.

„Gerade auf stark genutzten Schulwegen müssen wir alles daransetzen, die Sicherheit der Kin-der zu erhöhen. Die neue Straßenverkehrsordnung gibt uns hier zusätzliche Möglichkeiten, die wir konsequent nutzen sollten“, erklärt SPD-Ratsmitglied Ralf Jung.

Mit einem weiteren Antrag regen die beiden Fraktionen an, ein Konzept für eine sogenannte „El-terntaxi“-Zone rund um die Grundschule Am Steimel zu erarbeiten. Hintergrund ist die zuneh-mende Verkehrsbelastung im Umfeld der Schule, insbesondere zu den Bring- und Abholzeiten.

Viele Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Schule, wodurch es regelmäßig zu unüber-sichtlichen Situationen kommt. Fahrzeuge halten unter anderem im engen Finkenweg, am Sei-tenstreifen der Straße „Zum Siegtal“ oder in der Buswendeschleife. Dies kann zusätzliche Ge-fahren für die Schülerinnen und Schüler verursachen.

Die Stadtverwaltung soll daher ein Konzept entwickeln, das die Interessen der Schule, der El-tern sowie der Anwohnerschaft berücksichtigt und gleichzeitig die Verkehrssicherheit verbes-sert. Auch die Ergebnisse der Vor-Ort-Untersuchung aus dem Masterplan Mobilität sollen in die Überlegungen einfließen.

„Wir wissen, dass die baulichen Möglichkeiten vor Ort begrenzt sind. Umso wichtiger ist ein strukturiertes Konzept, das klare und praktikable Lösungen für die Bring- und Abholsituation entwickelt und die Sicherheit der Kinder in den Mittelpunkt stellt“, betont Claudia Dederich, Ratsmitglied der CDU aus Uckerath.

Mit den beiden Anträgen wollen CDU und SPD kurzfristige Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf den Weg bringen und gleichzeitig langfristige Lösungen für die Situation rund um die Schule entwickeln.