Nachhaltige Mobilität & Stadtentwicklung

Mobilität bedeutet Bewegung für ALLE – Verkehrsteilnehmende auf Augenhöhe

Die Gleichwertigkeit aller Verkehrsteilnehmenden liegt uns am Herzen und zukünftig sollen zu Fußgehende, Rad- sowie Autofahrende in gleichem Maße Berücksichtigung finden, wenn es um neue Projekte, Konzepte und Planungen geht. In diesem Zusammenhang stehen wir auch für ein optimiertes Fußwegekonzept, in dem ein Null-Niveau der Bürgersteige bei allen Straßenquerungen berücksichtigt wird.

An den Ein- und Ausfahrten in unseren Dörfern sollen zur Verbesserung der Sicherheit zudem Straßenverengungen realisiert werden.

Symbolbild © CDU Deutschland
Symbolbild - © CDU Deutschland

„Velo-City Hennef“ – Mehr Platz für Fahrräder

Im Sinne der Umwelt und im Sinne von Fitness und Gesundheit wollen wir Hennef für Radfahrende attraktiver machen – mit einer Radstation, die auch RideSharing anbietet, sowie Fahrradparken im Zentrum und mehr Radabstellplätzen auf der Frankfurter Straße, Ladestationen für E-Bikes auf allen städtischen Parkplätzen sowie dem Ausbau von Radschnellwegen beziehungsweise Radpendlerrouten zu den Oberdörfern. Neben dem Ausbau des städtischen Fahrradnetzes soll auch überregional der Anschluss an Radschnellwege benachbarter Regionen erfolgen und das regionale Netz erweitert werden.

Mach‘ mal langsam! – Tempo 30 auf allen innerstädtischen Straßen

Mit einer kontrollierten Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 zumindest auf allen innerstädtischen Kreis- und Gemeindestraßen wollen wir die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden erhöhen. Eine einheitliche Regelung im Stadtgebiet sorgt für Transparenz und eine einfache Umsetzung, mehr Lücken zum stressfreien Einfädeln, Reduzierung des Lärmes sowie weniger Umweltbelastung sind ebenfalls positive Effekte, die sich damit erzielen ließen.

Besonders in den Dörfern steigert ein solches Tempolimit die Lebensqualität.

Symbolbild - © Karl Hildebrand / Pixabay
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Ejal, woher mer kumme… –   Aus den Dörfern zur Arbeit, zur Schule, zum Feiern & sicher nach Hause

Vernetzte Infrastruktur zwischen Zentrum und Dörfern lautet hier unser Anliegen – mehr Parkraum schaffen an ausgewählten Stellen in der Innenstadt und weitere Park & Ride Parkhäuser außerhalb realisieren. Zudem wollen wir gerade schwach frequentierte Strecken mit Kleinbussen, Anrufsammeltaxis (AST) oder Mitfahrangeboten besser anbinden, für Schülerinnen und Schüler, Studierende und Azubis soll das AST 1 Euro kosten, damit sie sicher und zuverlässig auch abends noch nach Hause kommen.

Bei größeren Veranstaltungen ließe sich mit der Nutzung von Shuttle-Bussen die Parkproblematik verbessern, wenn man im Außenbereich parken könnte und dennoch gut angebunden ist.

Im besten Sinne grün hinter den Ohren – Schnelle ökologische Alternativen

Weniger mit dem eigenen Pkw zu fahren, heißt mehr für den Umweltschutz zu tun! Mit Schnellbuslinien, wie zum Beispiel von Hennef über Ruppichteroth nach Waldbröl, von Uckerath nach Bonn oder von Hennef über Uckerath nach Asbach, sowie mit Bike- und Carsharing-Angeboten könnten zahlreiche Pendlerinnen und Pendler ihr Auto zu Hause stehen lassen. Wer ein Elektroauto fährt, sollte auf allen zentralen Parkplätzen Ladestationen vorfinden, die sich stets dem aktuellen Stand der Ladetechnik anpassen. Das Parken für E-Autos in den städtischen Zentren könnte kostenlos angeboten werden. Zudem wollen wir die Aufenthaltsqualität an Haltestellen verbessern und alle Bushaltestellen zu AST-Punkten machen. Eine digitale ÖPNV-Anzeige an allen Haltestellen kann außerdem für eine bessere Übersicht und individuelle Planbarkeit sorgen.

Der weitere Ausbau eines digitalen Parkleitsystems sowie der Ausstattung mit „Parkraum-Sensorik“ verhindert zudem die lange Suche nach Parkplätzen.

Symbolbild © CDU Deutschland
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Mit uns läuft es! – Engpässe beseitigen

Die Ortsumgehung Uckerath: Seit vielen Jahren ist der stetig zunehmende Verkehr durch Uckerath und Bierth eine Belastung für Umwelt und Menschen in der gesamten Region. Gemeinsam mit der Bürgerinitiative zum Bau einer Ortsumgehung hat sich die CDU immer für eine Lösung eingesetzt, die die Belastungen reduziert. Daher begrüßen wir die Initiative, die Federführung für die weitere Planung zunächst der Stadt Hennef zu übergeben. Somit verlieren wir keine weitere Zeit und wir kennen die Notwendigkeit vor Ort am besten.

Die Verkehrssituation in Hennef-Ost ist zudem aktuell schwierig und unbefriedigend. Dabei sind drei Projekte von besonderer Bedeutung: Zum einen das Ende der A 560 in Hennef-Hossenberg, das den Verkehrsmassen nicht gewachsen und nicht leistungsfähig genug ist. Dies haben wir gutachterlich prüfen und bestätigen lassen. Straßenbaulastträger ist der Landesbetrieb Straßenbau, der somit für die Planungen, den Ausbau und die Finanzierung zuständig und verantwortlich ist. Die Stadtverwaltung hat in den letzten Jahren mit Personal und beauftragten Ingenieurinnen und Ingenieuren die Planungen in Abstimmung mit dem Landesbetrieb vorangebracht. Aber immer neue Änderungswünsche haben den Ausbau des Autobahnendes verzögert. Aktuell gehen wir davon aus, dass 2021 mit dem Ausbau begonnen wird.

Die Unterführung der Bröltalstraße unter der Bahnstrecke Köln-Au sollte ebenfalls lange fertig sein. Die Stadt hatte seinerzeit bereits alle Planungen und den erforderlichen Kreisverkehr erstellt und die notwendigen Beschlüsse im Fachausschuss gefasst. Aber zuständig für dieses Bauwerk ist die Deutsche Bahn AG. So sollte die Unterführung bereits 2012 fertiggestellt sein. Die Stadt hat alle Voraussetzungen geschaffen, denn die Priorität für die Umsetzung dieser Baumaßnahme ist hoch. Aber die Deutsche Bahn AG ändert stetig ihre Prämissen, die Bedingungen und vor allem den Termin für den Baubeginn. Aktuell ist vermutlich mit einem Baubeginn nicht vor 2027 zu rechnen – unzumutbar für alle Betroffenen.

Ebenso sind der Ausbau und die Verbreiterung der Allner Brücke ein weiteres Bauvorhaben im Hennefer Osten – und ebenfalls immens wichtig. Das Nadelöhr über die Sieg muss beseitigt werden und hierfür laufen bereits die entsprechenden einleitenden Planungen. Da es sich um eine Bundesstraße handelt, ist auch hier der Landesbetrieb Straßenbau zuständig und eben nicht die Stadt Hennef. Wir werden alle von uns zu erbringenden Leistungen schnellstens auf den Weg bringen und die erforderlichen Beschlüsse der Fachgremien umsetzen. Nun gilt es zu hoffen, dass der Landesbetrieb so schnell ist, wie wir es uns wünschen; denn so könnte der Ausbau der Allner Brücke mit etwas Glück schon 2023/2024 erfolgt sein.

Vom Plan zur Tat – Urbanität gestalten

Bei der Stadtgestaltung soll der Fokus zukünftig auf nachhaltiger Infrastrukturplanung, besonders in den Neubaugebieten, liegen. Die Lage zentraler Einrichtungen wie Kitas, Spielplätze und Orte der Begegnung ist dabei ebenso zu betrachten wie ein optimiertes Wegenetz und die eingehende Betrachtung und Weiterentwicklung der Frankfurter Straße – verkehrliche und Umweltaspekte dabei immer im Blick.

Symbolbild © CDU
Stadt Blankenberg - © CDU Hennef

Schmuckstücke pflegen – Stadt Blankenberg 2025

Um Stadt Blankenberg als attraktiven Wohn- und Lebensraum zu stärken und gleichzeitig als touristisches Highlight der Region weiter zu positionieren, erarbeiteten der Bürgermeister und die Verwaltung das Integrierte Handlungskonzept für Stadt- und Burg Blankenberg. Es wird mit Hilfe des Strukturförderprogramms NRW „Regionale 2025“ Städtebaufördermaßnahmen für unterschiedliche Themenbereiche geben, die Stadt und Burg Blankenberg aufwerten sollen. Wir sind im sogenannten „B-Status“ der Regionale. In diesem Herbst wird der „A-Status“ für dieses große Projekt vergeben. Die Bezirksregierung hat die Förderung für den Bau eines Kultur-und Heimathauses bereits zugesagt.

Wir als CDU unterstützen diese Arbeit von Beginn an, die auch mit den Bürgerinnen und Bürgern von Stadt Blankenberg sowie den örtlichen Vereinen vorbereitet wurde. Vorab möchten wir allen danken, die sich im bisherigen Projektverlauf mit all ihrem Engagement, ihrer Kompetenz und Kreativität eingebracht haben. Dieses Projekt hat für uns und die Stadt Hennef hohe Priorität und wir freuen uns, dass sich die gemeinsame Zusammenarbeit so kooperativ und zielstrebig umsetzen lässt. So wollen wir aus einem Diamanten einen Brillanten machen

Themenvideo

Sie haben noch Fragen?

Wenden Sie sich einfach an unsere Experten in der Fraktion. Zum Thema Mobilität können Sie sich an Markus Kania, Ralf Offergeld oder Sören Schilling wenden.